Die Zitrone

Zitronenbäume verwandeln Balkone und Terrassen in kleine Oasen voller mediterranem Flair. Ihre Blüten, Blätter und Früchte duften so intensiv zitronig, dass man sich jeden Tag aufs Neue über ein eigenes Bäumchen freut. Die leuchtend gelben Zitronen schmecken sowohl in erfrischenden, sommerlichen Getränken als auch heiß mit Honig im Winter.

Hier bekommst du alle wichtigen Infos rund um Anbau und Pflege deines Zitronenbaums.

Die Zitrone (Citrus x limon) gehört zu den Zitruspflanzen und zur Familie der Rautengewächse. Die Pflanze kommt ursprünglich aus Asien, hat sich aber auch rund ums Mittelmeer verbreitet und wächst als kleiner Baum. Sie ist eine immergrüne Pflanze, verliert also auch im Winter ihre Blätter nicht. Diese sind dunkelgrün und leicht ledrig. Sie verströmen einen aromatischen Duft, genau wie die zunächst lilafarbenen, dann weißen Blüten, aus denen sich die süß-sauren Zitronen entwickeln.

Unsere Bloomify Zitrone ist eine Vier-Jahreszeiten-Zitrone. Das bedeutet, dass sie rund ums Jahr Blüten bildet und dementsprechend auch in unregelmäßigen Abständen immer mal wieder Früchte reif sind. Die Zitronen sind erst noch grün und laufen zipfelig zu. Diese lustige Form verändert sich während des Wachstums noch, sodass die Zitronen im reifen Zustand typisch oval sind.

Standort und Boden

Standort: sonnig, warm, geschützt
Boden: locker, sandig-steinig, nährstoffarm und trocken

Der Zitronenbaum kann hierzulande nur in einem Topf kultiviert werden, da er unsere Winter im Freiland nicht überstehen würde. Er braucht einen sonnigen, warmen und geschützten Standort, zum Beispiel in der Nähe einer südlichen Hauswand.

Die Pflanze hat besondere Ansprüche an den Boden, den sie eher trocken mag. Du kannst die Erde entweder selbst anmischen oder auf eine spezielle Zitruserde aus dem Handel zurückgreifen. Für die selbst hergestellte Erde wird - je nach gewünschter Mischung - normale Pflanz- oder Gartenerde, Komposterde, grobkörniger Sand, feiner Kies oder Tongranulat benötigt.

Verwende für deine Mischung ein Drittel Gartenerde und ein weiteres Drittel Komposterde. Alternativ kannst du zwei Drittel Pflanzerde verwenden, diese ist nährstoffreicher als Erde aus dem Garten, daher ist die Komposterde nicht nötig. Das letzte Drittel ist Material zum Auflockern. Wenn du Erde aus deinem Garten verwendest und diese bereits sehr sandig ist, brauchst du weniger zusätzlichen Sand. Ist sie schwer und lehmig, wird mehr davon benötigt. Jede Mischung sollte darüber hinaus feinen Kies oder Tongranulat enthalten, damit die Erde durchlässiger für Wasser wird und ausreichend Sauerstoff an die Wurzeln gelangt. Tongranulat ist leichter als Kies und kann Wasser aufnehmen.

Pflanzung

Hierzulande kannst du den Zitronenbaum leider nicht ins Freiland pflanzen. Er würde den Frost im Winter nicht überleben und du musst ihn in einen Topf pflanzen.

Zum Pflanzen brauchst du:

  • ein Pflanzgefäß (Durchmesser etwa 24 - 27 cm)
  • eine kleine Gartenschaufel
  • Erde (mehr Infos unter "Standort und Boden")
  • etwas Dünger, am besten organischen Langzeitdünger

Das passende Pflanzgefäß

Zunächst zur Größe: Da es sich bei der Zitrone ja um ein richtiges Bäumchen handelt, braucht sie auch einen entsprechend großen Topf. Als Daumenregel kannst du dir merken, dass ein neuer Topf für die Zitrone immer ungefähr um 2 bis 5 cm im Durchmesser wachsen sollte. Das entspricht zwar lediglich 1 bis 2,5 cm rund um den Wurzelballen und klingt erstmal wenig, ist für den Baum aber vollkommen ausreichend.

Unsere Bloomify-Zitrone kommt in einem Topf mit 22 cm Durchmesser bei dir an. Das heißt, dass der Durchmesser eines neuen Topfs etwa 24 bis 27 cm betragen sollte. Die Zitrone bildet eine Pfahlwurzel aus und benötigt daher Pflanzgefäße, die eher hoch als breit sind. Achte hierbei aber auf ausreichende Kippfestigkeit. Mithilfe von praktischen Online-Rechnern kannst du schon vorab bestimmen, wie viel Liter Erde du für deinen Topf benötigst.

Der Kübel braucht unbedingt eine Abflussmöglichkeit für überschüssiges Gieß- und Regenwasser. Warum das so wichtig ist, erklären wir unter "Pflege, Gießen und Düngen" genauer. Falls dein absoluter Lieblingstopf keine Abflusslöcher hat, kannst du die Zitrone in einen zusätzlichen, inneren Topf pflanzen und zum Gießen aus dem Übertopf herausnehmen. Stelle den Baum erst wieder in den Übertopf, wenn das gesamte Wasser abgelaufen ist. Das ist aber nur an Standorten zu empfehlen, an denen die Zitrone kein Regenwasser erreicht!

 

Die Pflanzung

Zunächst kannst du dein Pflanzgefäß vorbereiten, indem du eine etwa handbreite Drainage-Schicht anlegst. Das bedeutet, dass grober Kies oder Blähtonkugeln auf dem Topfboden verteilt werden, anstatt sofort Pflanzerde einzufüllen. Wasser kann so viel schneller ablaufen und die Gefahr von Staunässe ist sehr gering. Blähton hat den Vorteil, dass er sehr leicht und günstig ist.

Möchtest du einen Langzeitdünger verwenden, dann kannst du ihn praktischerweise gleich mit der Pflanzerde vermengen. Eine spätere Gabe von Langzeitdünger ist auch möglich, aber dann kann er nur oberflächlich ins Substrat eingearbeitet werden. Vermische also ggf. den Dünger mit spezieller Zitruserde oder einem eigenen Erde-Gemisch. Alle Infos dazu unter "Standort und Boden". Fülle eine dünne Schicht Erde auf die Drainage-Schicht, bevor du das Bäumchen einsetzt.

Der Baum wird behutsam aus seinem bisherigen Topf gehoben und vorsichtig ein wenig von der alten Erde entfernt. Die Wurzeln sollten dabei nicht beschädigt werden, oft reicht es schon, die alte Erde etwas abzuschütteln. Setze den Baum mittig in den Topf und halte ihn mit einer Hand fest, während du die Pflanzerde rund um den Wurzelballen verteilst. Zu zweit geht es noch einfacher. Drücke die Erde zwischendurch etwas fest, aber nicht zu stark. Setze den Baum nicht tiefer, als er zuvor eingepflanzt war.

Als Abschluss wird der Zitronenbaum angegossen. Dazu kannst du ihm eine ordentliche Portion Wasser gönnen.

Du kannst den Wurzelballen vor der Pflanzung auch einige Stunden in einen Eimer mit Wasser stellen. So können sich die Wurzeln mit Wasser vollsaugen.

Pflege, Gießen und Düngen

Allgemeine Pflege

Ein junger Zitronenbaum sollte in den ersten fünf Jahren etwa jährlich in einen etwas größeren Topf umziehen. Es kommt darauf an, wie schnell dein Bäumchen wächst und das Substrat durchwurzelt. Es kann also sein, dass du auch mal zwei Jahre mit dem Umtopfen warten kannst. Bei älteren Bäumen reicht ein Umtopfen dann etwa alle drei Jahre. Ein Umtopfen im Frühling, etwa im März oder April, ist sinnvoll, da der Baum dann direkt auf frische Nährstoffe zugreifen kann, wenn seine Wachstumsphase beginnt.

 

Gießen

Wie viel Durst dein Zitronenbaum hat, hängt von der Jahreszeit ab. Im Winterquartier wird er kaum noch gegossen. Im Sommer braucht er vor allem bei hohen Temperaturen und viel Sonne regelmäßig Wasser, da viel Feuchtigkeit über die Blätter verdunstet. Allerdings sollte erst wieder gegossen werden, wenn die Erde bereits angetrocknet ist, und zwar nicht nur oberflächlich, sondern auch in einigen Zentimetern Tiefe. Als Faustregel gilt, dass vor dem nächsten Gießen die obersten 4 - 5 cm der Erde getrocknet sein sollten. Da man dies nicht auf den ersten Blick sehen kann, ist es hilfreich, einfach mal einen Finger in die Erde zu stecken und nachzuprüfen.

Es ist super wichtig, dass der Zitronenbaum nicht zu oft und zu viel gegossen wird! Sobald die Wurzeln dauerhaft zu nass sind, können sie keine Nährstoffe mehr aufnehmen, die Blätter färben sich gelb und werden schließlich abgeworfen.

 

Düngen

Der Zitronenbaum benötigt zwar nicht so viele Nährstoffe wie andere Pflanzen, aber alleine von Luft und Liebe (und etwas Wasser) kann er leider auch nicht leben. Praktisch ist es, direkt bei der Pflanzung oder beim Umtopfen einen Langzeitdünger unter die Erde zu mischen. Somit ist das Bäumchen über die Wachstumsperiode schon mal grundlegend versorgt und kann zusätzlich noch ab und an mit einer extra Portion Dünger verwöhnt werden. Optimal ist ein stickstoffbetonter Flüssigdünger, zum Beispiel selbst angesetzter Brennnesselsud. Ungefähr zweimal im Jahr kannst du auch etwas Kaffeesatz auf der Erde verteilen.

Schnitt

Für alle Schnittarbeiten brauchst du eine scharfe, saubere Gartenschere, da du mit einer normalen Schere die kräftigen Äste der Zitrone nicht durchtrennen kannst. Schneide immer so, dass seine möglichst senkrechte oder leicht nach unten geneigte Schnittfläche entsteht, damit sie vor Regenwasser geschützt ist.

Der Zitronenbaum wächst nur langsam und regelmäßige, kräftige Schnitte sind gar nicht notwendig. Du kannst das gesamte Jahr über abgestorbene Äste und Triebe abschneiden, dieses Vorgehen wird auch als Erhaltungsschnitt bezeichnet. Abgestorbene Äste erkennst du daran, dass sie braun und holzig aussehen. Es ist wichtig, sie bis dorthin zurückzuschneiden, wo sie noch grün sind, damit der Baum die Schnittwunde verschließen kann.

Damit die Krone deines Baumes in Form bleibt, kannst du im späten Winter bzw. frühen Frühling von Februar bis März zur Schere greifen und einen sogenannten Erziehungsschnitt durchführen. Der Baum ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht aus seiner Winterruhe erwacht und verkraftet den Schnitt gut. Welche Form du deinem Baum genau geben möchtest, kannst du dir aussuchen. Es ist möglich, die Krone eher rund zu schneiden oder auch so, dass sie nach oben hin breiter wird. Auf jeden Fall musst du etwas Geduld mitbringen, bis eine gleichmäßige Form entsteht, da der Baum jedes Jahr nur ein bisschen geschnitten werden darf.

  • Schneide lieber zu wenig als zu viel ab.
  • Schaue dir den Baum vor dem Schnitt und auch währenddessen immer wieder von allen Seiten an und überlege, welche Äste du schneiden möchtest, um die gewünschte Form zu erhalten.
  • Innerhalb der Krone wachsen Zweige manchmal über Kreuz. Lasse in so einem Fall den stärkeren von beiden stehen und schneide den schwächeren ganz dicht am nächstgrößeren Ast ab.
  • Ab und an bilden sich sogenannte Wasserschosse. Das sind junge Triebe, die sehr schnell fast senkrecht in die Höhe schießen. Diese Triebe tragen allerdings keine Blüten und Früchte und können komplett abgeschnitten werden, auch während der Wachstumsperiode über den Sommer.

Ernte und Verarbeitung

Zitronen haben eine recht lange Reifedauer. Vom ersten kleinen Fruchtansatz bis zur Ernte vergeht mindestens ein halbes Jahr, oft um die neun Monate oder noch länger. Die Zitronen werden erst so richtig gelb, wenn der Baum kühl überwintert wird, daher liegt die Haupterntezeit auch in den Monaten November bis Januar. Da sich aber das ganze Jahr über immer wieder Blüten bilden, reifen die Früchte auch im Rest des Jahres heran. Auch, wenn die äußere Schale grünlich bleibt, sind die Früchte trotzdem reif, wenn sie nicht mehr größer werden, sich etwas weich anfühlen und herrlich duften. Falls du dir unsicher bist, dann ernte sie lieber etwas später als zu früh. Die Früchte können im reifen Zustand lange am Baum hängen.

Nicht wundern, wenn sich die Zitrone nicht so einfach vom Ast lösen lässt, das ist kein Anzeichen dafür, dass die Frucht noch unreif ist. Schneide die Früchte mit einer Schere ab, anstatt zu stark daran zu reißen. Weitere Infos rund um die richtige Ernte und Lagerung von Zitronen findest du in unserem Magazin.

Die Zitrone ist aufgrund ihrer synonymen Bezeichnung als Limone übrigens die Namensgeberin für die allseits beliebte Limonade. Diese schmeckt natürlich am besten mit frischen, eigenen Zitronen. Vielleicht hast du ja auch Lust auf ein leckeres Zitronengelee oder möchtest die Zitronenschalen sinnvoll weiterverarbeiten?

Überwinterung

Da die Zitrone ursprünglich aus einem wärmeren Klima stammt, ist der Baum in unseren Breitengraden leider nicht winterfest. Das bedeutet, dass er vor dem ersten Frost in sein Winterquartier ziehen muss. Dort legt die Zitrone dann eine Winterruhe ein. Wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um den Zitronenbaum nach drinnen zu holen, hängt von mehreren Faktoren ab. Generell wird es ab Oktober langsam Zeit für den Umzug. Je nach Region und Standort kann er aber auch noch etwas länger draußen stehen. Behalte die Wettervorhersagen gut im Auge. Sobald es sich nachts auf 5 Grad abkühlt, solltest du nicht länger zögern.

Im Winterquartier sollten mindestens 3 Grad herrschen, aber maximal 15 Grad. Besser ist eine Spanne von 3 bis 10 Grad.

Die Zitrone braucht auch im Winterquartier viel Licht - ideale Orte sind unbeheizte Wintergärten, leicht beheizte Gewächshäuser, sehr helle und kühle Treppenhäuser oder Flure.

Ganz wichtig: Je wärmer es ist, desto mehr Licht braucht die Zitrone (wobei "warm" in diesem Fall maximal 15 Grad sind)! Hast du also keinen super hellen Platz zur Verfügung, muss es an diesem Standort dann möglichst kalt sein.

Auch ganz wichtig: "Kein super heller" Platz muss aber immer noch ein heller Platz sein! Beispiele dafür sind kühle Schlafzimmer, Garagen oder Schuppen mit möglichst großen Fenstern Richtung Süden, Süd-Ost oder Süd-West.

Die Kombination aus zu wenig Licht und einer zu hohen Temperatur gefällt der Zitrone im Winter überhaupt nicht - hier wird es mit großer Wahrscheinlichkeit zu einer Schwächung des Baumes, Schädlingsbefall und starkem Blattverlust kommen. Zugluft sowie trockene Heizungsluft sollten auf jeden Fall vermieden werden. Bei sehr trockener Luft kannst du die Pflanze ab und an mit etwas Wasser besprühen oder eine Schale Wasser zur Verdunstung aufstellen. Vergiss nicht, den Baum auch im Winter regelmäßig zu gießen. Sobald die obersten 5 - 10 cm der Erde angetrocknet sind, musst du ihn mit Wasser versorgen.

 

Wenn du einfach keinen geeigneten Ort für deine Zitrone findest, gibt es weitere Möglichkeiten:

  • Frage erstmal Freunde und Familie, ob jemand bereit ist, den Wintergast bei sich aufzunehmen. Im Tausch gegen leckere Zitronen findet sich bestimmt jemand.
  • Viele Gärtnereien/Gartenfachgeschäfte bieten einen Überwinterungsservice an.
  • Die Zitrone kann ihre Winterruhe auch aussetzen, wenn sie sehr warm überwintert wird, also z. B. in einem beheizten Wohnraum. Das große Aber: Bei der warmen Überwinterung benötigt der Baum extrem viel Licht. Selbst in einem Wintergarten ist der tägliche Lichteinfall in unseren Breitengraden im Winter oft nicht ausreichend für die Pflanze. Du brauchst also zusätzliche Pflanzenlampen, um die Zitrone mit der Lichtmenge zu versorgen, die sie bei Raumtemperatur benötigt.

 

Zu Beginn der neuen Gartensaison musst du die Eisheiligen Mitte Mai nicht unbedingt abwarten, um den Zitronenbaum wieder rauszustellen, wenn das Wetter mitspielt. Achte auch hier auf langfristige Prognosen. Bereits im Laufe des Aprils kann der passende Zeitpunkt für den Umzug gekommen sein, wenn nachts konstant über 5 Grad herrschen.

Alle wichtigen Infos und Details zur Überwinterung der Zitrone findest du in unserem Magazin. Dort warten diese Artikel auf dich:

Krankheiten und Schädlinge

Der Zitronenbaum ist - so gut wie jede andere Pflanze auch - gefährdet, von Schädlingen und Krankheiten befallen zu werden. Das hat meistens nichts mit falscher Pflege zu tun, sondern passiert häufig während der Überwinterung oder in feucht-warmen Sommern. Behalte deinen Zitronenbaum also immer gut im Auge, um schnell zu handeln, falls ein Schädlingsbefall vorliegt.

Besonders Woll- bzw. Schmierläuse haben es auf das Laub der Zitrone abgesehen. In unserem Magazin findest du einen eigenen Artikel über die schonende Bekämpfung der Wollläuse.

 

Geht es deinem Baum nicht gut, du kannst aber keine Schädlinge entdecken? Kontrolliere zuerst, ob Staunässe das Problem ist. Zitronenbäume reagieren empfindlich auf zu viel Wasser, im schlimmsten Fall können die Wurzeln faulig werden. Eventuell hast du dein Bäumchen auch überdüngt. Zitruspflanzen benötigen nur sehr wenige Nährstoffe. Vor allem sorgt aber eine Überwinterung unter ungünstigen Bedingungen für Unwohlsein bei der Zitrone: Um die nötige Winterpause einzulegen, braucht der Baum einen kühlen, hellen Standort und die Luft darf nicht zu trocken sein. Beachte dazu die weiteren Hinweise unter "Überwinterung".

Nährwerte

Die Zitrone ist eine sehr säurehaltige Frucht und wie wir alle wissen: Sauer macht lustig! Darüber hinaus enthalten Zitronen viel Vitamin C und weitere wichtige Nährstoffe für unseren Körper.

Nährwerte je 100g

Kalorien 45 kcal
Fett 0,6 g
Kohlenhydrate 3,2 g
Eiweiß 0,7 g

Fragen & Antworten zu unserer Zitrone

Hierzulande kannst du die Zitrone leider nicht ins Freiland pflanzen. Sie würde den Frost im Winter nicht überleben und du musst das Bäumchen daher zu Beginn der kalten Jahreszeit an einem frostfreien Platz unterbringen.

Da es sich bei der Zitrone ja um ein richtiges Bäumchen handelt, braucht sie auch einen entsprechend großen Topf. Bei neu gekauften Pflanzen startest du am besten mit einem Gefäß, das einen Durchmesser von etwa 24 - 27 cm bei einer Höhe von etwa 25 cm hat. Die Zitrone bildet eine tiefe Pfahlwurzel aus und kann daher nicht in zu flachen Töpfen wachsen.

Der Zitronenbaum ist nicht winterhart und muss daher in einem Kübel wachsen. Der Standort sollte windgeschützt, sonnig und warm sein, zum Beispiel vor einer Hauswand. Eine Überdachung als Regenschutz ist ideal, aber nicht zwingend notwendig. Am wichtigsten ist es, dass die Zitrone sehr viel Sonnenlicht abbekommt.

Für die Zitrone und andere Zitrusbäume ist es sehr wichtig, dass sie fest und sicher in der Erde stehen. Ältere Exemplare verbringen mehrere Jahre in der gleichen Erde und müssen die Umzüge ins Winter- und Sommerquartier gut überstehen. Lockere, feine Pflanzerde alleine eignet sich also nicht. In der freien Natur stehen die Bäume meist auf kargen und steinigen Untergründen - das können wir im Kübel durch die Zugabe von allerlei Materialien nachahmen.

Die Basis bildet entweder gekaufte Kübelpflanzenerde bzw. spezielle Zitruserde. Achte darauf, dass sie torffrei ist und wenn möglich auch plastikfrei. Oft werden kleine Styroporkugeln zur Auflockerung beigemischt. Oder aber du stellst dir eine eigene Mischung aus Garten- und Komposterde her.

Auf jeden Fall solltest du diese Basis-Erde immer zusätzlich mit Kies oder Splitt, sehr grobem Sand, Blähton-, Ton- oder Lavagranulat vermengen. Eine gute Mischung speichert gleichzeitig ausreichend Feuchtigkeit, ist aber auch durchlässig genug, sodass keine Staunässe entsteht.

Der Zitronenbaum braucht im Winter ein kühles, aber helles Plätzchen. Ideal sind Temperaturen von 3 bis maximal 15, besser nur 10 Grad. Ganz wichtig: Je näher du dabei auf 15 Grad zusteuerst, umso heller muss es sein. Wintergärten bzw. leicht beheizte Gewächshäuser sind perfekte Winterquartiere, aber auch kühle Treppenhäuser mit großen Fenstern eignen sich. Wenn du keine so lichtreichen Standorte zur Verfügung hast, muss der Baum entsprechend kühler stehen. Die niedrigere Temperatur bewirkt, dass die Pflanze ihren Stoffwechsel herunterschraubt und dementsprechend weniger Licht benötigt. Das bedeutet aber nicht, dass die Zitrone an sehr kühlen Orten dunkel stehen darf - ausreichend Licht benötigt sie immer. Zur Not können Pflanzenlampen aufgestellt werden.

Auch im Winter braucht die Zitrone ausreichend Wasser. Sobald die obersten 5 - 10 cm der Erde angetrocknet sind, muss die Pflanze gegossen werden. Zu trockene Luft begünstigt einen Befall mit Schädlingen.

Alle Infos zur Überwinterung findest du in unserem Magazin.

Ganz wichtig: Eine dauerhaft feuchte Erde führt zu Schäden an den Wurzeln, die die ganze Pflanze in Mitleidenschaft ziehen. Die Sorge vor Staunässe darf aber nicht dazu führen, dass du deine Zitrone zu selten gießt. Bei einer guten Drainageschicht unten im Topf und durchlässiger Pflanzerde ist die Wahrscheinlichkeit, dass nach dem Gießen oder nach Regenschauern zu viel Wasser im Topf verbleibt, gering.

Im Sommer kann bei einem sonnigen Standort und warmen Temperaturen eine kräftige Wassergabe am Tag nötig sein. Ist die Erde stark ausgetrocknet, rauscht das Gießwasser oft einfach hindurch, ohne von der Erde bzw. den Wurzeln aufgenommen zu werden. Gieße also nicht zu wenig. Zu geringe Wassergaben führen dazu, dass die Feuchtigkeit nicht in tiefere Erdschichten vordringen kann und die tieferen Wurzeln nichts abbekommen.

Dieses Problem entsteht auch im Winter durch zu zögerliches Gießen. Die Zitrone benötigt im Winterquartier zwar deutlich weniger Wasser als im Sommer, doch die Erde darf auch nicht austrocknen. Sobald sich die obersten Erdschichten (etwa 5 cm) trocken anfühlen, braucht die Zitrone Nachschub.

Ja, du kannst deinen Zitronenbaum ohne Bedenken mit Leitungswasser gießen.

In der Wachstumszeit von April bzw. Mai bis Ende August braucht der Zitronenbaum Nährstoffe, da diese in der Erde im Kübel schnell aufgebraucht sind.

Nun kommt es darauf an, ob du einen Langzeitdünger oder einen Sofortdünger verwenden möchtest. Ein Langzeitdünger ist praktisch, da er viel Zeit spart. Du kannst ihn zu Beginn der Wachstumszeit im Frühjahr unter die Erde mischen, wenn du die Zitrone umtopfst. Bleibt sie in ihrem Topf, streust du den Dünger einfach oben auf die leicht angelockerte Erde - er löst sich nach und nach auf. Beachte die Angaben auf der Packung, eventuell ist eine zweite Düngergabe später im Jahr nötig.

Sofortdünger gibt es in flüssiger Form oder als Pulver, das mit Wasser vermischt wird. Ohne Umtopfen startest du im Frühjahr mit dem Düngen, wenn der Zitronenbaum neu austreibt. Hast du ihn umgetopft, kannst du noch 6 bis 8 Wochen damit warten. Beachte auch hier wieder die Herstellerangaben, um herauszufinden, wie oft und in welcher Menge der Dünger verabreicht wird. Meistens ist eine Düngergabe pro Woche mit dem Gießwasser nötig. Sofortdünger haben den Vorteil, dass sie sofort wirken und du so auf Mangelerscheinungen schnell reagieren kannst.

Zitronenbäume bleiben in Kübeln kleiner als in der freien Natur, da der begrenzte Platz das Wurzelwachstum einschränkt. Daraus lässt sich schließen, dass der Zitronenbaum umso höher werden kann, je größer der Pflanzkübel ist und dass du sein Wachstum dadurch auch etwas im Zaum halten kannst. In handelsüblichen Töpfen, die auch noch bequem auf den Balkon oder die Terrasse passen, werden die Bäume etwa zwei Meter hoch.

Unser Zitronenbaum ist recht starkwüchsig. Das bedeutet, dass er fleißig neue Triebe bildet und rasch an Höhe gewinnt. Ein regelmäßiger Rückschnitt ist wichtig, damit die Krone nicht zu ausladend wird und schön kompakt bleibt.

Das kommt darauf an, wie viel Platz dir zur Verfügung steht und wie groß dein Baum werden soll. In kleineren Kübeln bleibt der Baum auch kleiner. Bei jedem Umtopfen sollte sich der Durchmesser des Topfes um 2 - 5 cm vergrößern. Wählst du stets neue Gefäße am unteren Ende dieser Skala, kommst du nach etwa 10 bis 12 Jahren auf einen Topfdurchmesser von mindestens 35 cm. Bei einer Vergrößerung um je 5 cm hingegen ist dein Topf innerhalb dieser Zeitspanne schon auf etwa 50 cm Durchmesser angewachsen. Irgendwo zwischen 35 und 50 cm solltest du also landen. Aber auch danach kann der Kübel noch weiter wachsen.

Du hast verschiedene Optionen für einen passenden Topf. Ein Klassiker sind Pflanzkübel aus Ton oder Terrakotta. Diese Töpfe sehen einfach toll aus und versprühen mediterranen Charme. Ihre Nachteile: Sie sind schwer und teilweise nicht frostfest, sodass sie im Winter mühsam nach drinnen gebracht werden müssen. Außerdem ist unbehandeltes Material anfällig für Algenbewuchs. Pflanzt du die Zitrone direkt in einen unbehandelten Tontopf, trocknet die Erde im Sommer schneller aus, da die Erde Wasser an das Material abgibt. Die Verdunstung führt auch noch dazu, dass die Wurzeln in kalten Nächten schneller auskühlen. Wenn, dann solltest du die Zitrone zum Schutz der Wurzeln und für einen leichteren Transport also zusätzlich in einem Kunststoffkübel stellen.

Die super leichten und praktischen Pflanzgefäße aus Kunststoff haben allerdings auch einen Nachteil: Vor allem schwarze Töpfe heizen sich in der Sonne stark auf, sodass die Wurzeln überhitzen können. Sie sollten daher generell nicht ohne Übertopf verwendet werden. Es gibt dabei einige Alternativen zum schweren Tontopf, z. B. Töpfe aus natürlichen, leichten Materialien wie Bambus- oder Sisalgeflecht. In viele davon kannst du die Zitrone auch direkt pflanzen - wenn du dafür sorgst, dass das Wasser abfließen kann.

Ein junger Zitronenbaum muss alle 1 bis 2 Jahre in einen etwas größeren Topf umziehen, wobei sich der Durchmesser des Gefäßes jeweils um 2 bis 5 cm vergrößern sollte. Bei älteren Bäumen reicht ein Umtopfen alle 2 bis 3 Jahre, später alle 4 bis 5 oder noch seltener. Du kannst die Abstände zwischen den Umtopfaktionen also immer größer werden lassen. Auch, wenn du irgendwann keinen größeren Topf mehr verwenden möchtest, freut sich der Zitronenbaum trotzdem über einen regelmäßigen Austausch der verbrauchten Erde.

Der perfekte Zeitpunkt zum Umtopfen ist vor der neuen Wachstumsphase, also etwa Ende März und Anfang April. Der Zitronenbaum steht kurz davor, neue Triebe zu bilden. Setzt du ihn zu diesem Zeitpunkt in frische Erde, kann er mit voller Kraft in die Gartensaison starten. Doch keine Sorge, falls du den Termin verpasst hast: Bis Ende Juli ist ein Umtopfen auch noch möglich.

Zitronenbäume haben die Angewohnheit, eine ausladende und buschige Krone zu entwickeln, wenn sie nicht regelmäßig geschnitten werden. Immer, wenn einzelne Zweige zu lang werden und aus der Grundform der Krone herauswachsen, solltest du daher zur Gartenschere greifen, um die Krone schön kompakt zu halten. Die Grundform kann zum Beispiel rundlich sein, aber auch eher “dreieckige”, also nach oben hin breiter werdende Formen sind möglich - ganz nach Geschmack. Ein guter Zeitpunkt für umfassendere Schnittarbeiten liegt im Februar und März, aber auch im Laufe des Sommers kannst du ab und an sogenannte Wasserschosse abschneiden. Das sind junge Triebe, die sehr schnell in die Höhe schießen, aber leider keine Früchte tragen werden.

Schneide aber lieber zu wenig als zu viel ab - drastische Rückschnitte wie bei heimischen Bäumen im Garten sind bei der Zitrone nicht nötig. Wenn einzelne Äste absterben, können sie aber komplett zurückgeschnitten werden.

Die Bloomify Zitrone ist eine Vier-Jahreszeiten-Zitrone. Sie heißt so, da sie das ganze Jahr über Blüten bilden und dementsprechend auch ganzjährig Früchte tragen kann. Allerdings hat jede Pflanze ihren eigenen Rhythmus, sodass wir nicht sicher sagen können, wann eine Pflanze nun genau Früchte tragen wird.

Na klar, es gibt keinen einzigen Zitrusbaum, der giftige Früchte trägt. Ab und an findet man im Handel an Zitrusbäumen den Hinweis, dass die Früchte nicht für den Verzehr geeignet sind. Das ist sozusagen eine Vorsichtsmaßnahme, da die Bäume und Früchte während ihrer Aufzucht mit Mitteln behandelt werden können, die nicht so toll für die Gesundheit sind.

Da der Zitronenbaum das ganze Jahr über Blüten bilden kann, sind immer mal wieder Früchte in unregelmäßigen Abständen reif. Die Haupterntezeit beginnt ab November, da die Zitronen erst durch einem gewissen Kältereiz ihre gelbe Farbe entwickeln.

Auf die Farbe alleine kannst du dich nicht verlassen, da sich die Früchte erst unterhalb einer gewissen Temperatur gelb färben. Reife Früchte fühlen sich etwas weich an und duften toll. Meistens lassen sie sich einfach pflücken, wenn sie etwas gedreht werden - das ist jedoch kein Muss, auch bei reifen Früchten muss ab und an mal die Gartenschere zum Einsatz kommen, um sie abknipsen zu können, ohne zu sehr am Zweig zu zerren.

Du brauchst keine Sorge haben, dass du die Zitronen nicht rechtzeitig erntest, denn Zitrusfrüchte können generell sehr lange am Baum hängen bleiben, auch wenn sie schon reif sind.

Der Zitronenbaum bildet das ganze Jahr über Blüten. Die Blüten unserer Bloomify Zitrone sind erst lila und färben sich später weiß. Sie sind groß und duften intensiv zitronig.

Die Zitrone ist ein Selbstbestäuber. Das bedeutet, dass eine einzige Pflanze ausreicht, um die Blüten erfolgreich zu bestäuben. Die eigentliche Bestäubung erfolgt dabei über Insekten oder den Wind, aber auch eine Selbstbefruchtung ist möglich. Das bedeutet, dass eine einzige Blüte sowohl männliche als auch weibliche Anteile besitzt und kein Bienchen notwendig ist, um die Pollen von einer Blüte zur anderen zu tragen. Das ist praktisch, wenn Zitronenbäume ganzjährig drinnen in Wintergärten stehen.

Ja, wenn du einen Balkon hast, der grob Richtung Süden ausgerichtet ist, steht der Zitronenbaum dort sehr gerne. Beachte bei kleinen Balkonen, dass das Bäumchen mit den Jahren eine stattliche Größe erreichen kann und halte ihn ggf. mit regelmäßigen Schnitten in Form.

Zitronen lieben die Sonne und die frische Sommerluft, ein Standort draußen ist für sie also ideal. Zitronenbäume können während der warmen Jahreszeit jedoch auch in sehr hellen Wintergärten stehen - sie bilden dort jedoch sehr ausladende, lockere Kronen und größere Blätter. Eine Gästetoilette verfügt in den meisten Fällen nur über ein sehr kleines Fenster, durch das nicht genügend Licht fällt. Sofern deine Gästetoilette nicht im Wintergarten untergebracht ist, wäre die Zitrone dort also sehr unglücklich.

Ja, eine sonnige Terrasse ist ein idealer Ort für den Zitronenbaum. Er steht vor allem in jungen Jahren gerne etwas windgeschützt, zum Beispiel in der Nähe einer Hauswand.

Nur, wenn du in Italien wohnst. Sonst bitte reinholen.

Ab Oktober wird es langsam Zeit, den Zitronenbaum nach drinnen zu holen, da er keinen Frost verträgt. Je nach Region und Standort kann er aber auch noch etwas länger draußen stehen. Behalte die Wettervorhersagen gut im Auge. Sobald es sich nachts auf 5 Grad abkühlt, solltest du nicht länger zögern.

Zu Beginn der neuen Gartensaison musst du die Eisheiligen Mitte Mai nicht unbedingt abwarten, wenn das Wetter mitspielt. Achte auch hier auf langfristige Prognosen. Bereits im Laufe des Aprils kann der passende Zeitpunkt für den Umzug gekommen sein, wenn nachts konstant über 5 Grad herrschen.

Es gibt verschiedene Gründe, warum der Zitronenbaum im Winter seine Blätter abwirft, meistens ist ein zu dunkler Standort der Auslöser. Doch keine Sorge, in den allermeisten Fällen erholt sich der Baum im Frühling schnell wieder! Stelle ihn auf keinen Fall an einen wärmeren Ort, auch, wenn dieser heller ist. Ein kurzfristiger Umzug kommt nur in Frage, wenn der neue Standort zwar heller, aber genauso kühl oder noch etwas kühler ist. Eine plötzliche Anhebung der Temperatur würde den Baum nur irritieren und stressen.

Kontrolliere, ob die Erde zu feucht oder zu trocken ist. Gieße im Zweifelsfall lieber etwas weniger. Stelle den Zitronenbaum im Frühjahr nach draußen, sobald es das Wetter zulässt und schneide ggf. abgestorbene Äste ab. Versorge ihn mit ausreichend Dünger, sodass er schnell wieder zu Kräften kommt.

Gesunde und robuste Pflanzen können sich gegen Schädlinge recht gut zur Wehr setzen. Doch es kann schnell mal passieren, dass sich kleine Pflegefehler einschleichen. Da vergisst du vielleicht mal das Gießen oder der Baum steht unbemerkt zu feucht, die Zitrone steht im Winterquartier doch etwas zu dunkel… Schädlinge sind gut darin, kleine Schwachstellen auszunutzen und es sich auf dem Zitronenbaum bequem zu machen. Ganz vorne mit dabei: Spinnmilben, Blatt-, Schild- und Wollläuse.

Sie lassen sich in der Regel gut mit einer Mischung aus Wasser und Öl bekämpfen. Für einen Liter kannst du 800 ml Wasser mit 200 ml Öl (zum Beispiel Raps- oder Olivenöl) mischen und 2 - 3 Spritzer Spülmittel aus Emulgator dazugeben. Sprühe die Pflanze gründlich damit ein und wiederhole die Anwendung nach einer Woche.

Ebenfalls bewährt sind Mischungen mit Alkohol. Dabei wird 1 Liter Wasser mit 20 ml Bio-Ethanol bzw. Brennspiritus und 15 ml Schmierseife vermischt.

Im Winterquartier ist der Zitronenbaum besonders anfällig für Schädlinge, wenn er zu warm oder dunkel steht. Aber auch zu trockene Luft setzt ihm zu und bietet Schädlingen ideale Bedingungen. Sie sind gut darin, kleine Schwachstellen auszunutzen und es sich auf dem Zitronenbaum bequem zu machen. Ganz vorne mit dabei: Spinnmilben, Blatt-, Schild- und Wollläuse.

Mehr Infos dazu findest du in unserem Magazin.

Braune Blätter sind ein Anzeichen dafür, dass der Baum die Blätter nicht mehr mit ausreichend Nährstoffen versorgen kann, zum Beispiel mit Eisen. Das kann passieren, wenn die Wurzeln dauerhaft zu feucht sind. Der Baum kann dann keine Nährstoffe mehr aufnehmen, auch, wenn du ihn gedüngt hast. Eine gute Drainage ist bei Zitrusbäumen also sehr, sehr wichtig. So kann überschüssiges Gieß- und Regenwasser ablaufen. Kontrolliere also in so einem Fall die Drainageschicht und das Abflussloch des Topfes. Schaue dir die Wurzeln des Baumes an und topfe ihn als Erste-Hilfe-Maßnahme in trockeneres Substrat um.

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