Die Zitrone

Die Zitrone ist der perfekte Begleiter für das ganze Jahr: im Sommer erfrischt sie dich in einem kühlen Getränk und im Winter kann eine heiße Zitrone dich vor einer Erkältung bewahren. Wenn du dir einen Zitronenbaum anschaffst, holst du dir nicht nur die gesunde Frucht nach Hause, sondern auch einen frischen zitronigen Geruch und ein mediterranen Flair auf deinen Balkon. Und da der Baum sehr robust ist, ist er auch leicht im Anbau. Im folgenden erfährst du alle wichtigen Informationen um schon bald deine eigenen Zitronen in einem Getränk zu genießen.

Der Zitronenbaum (Citrus limon) gehört zu den Zitruspflanzen und kommt ursprünglich aus Asien. Genauer gesagt ist er ein Rautengewächs. Von Mai bis August kann man schöne weiße Blüten am Baum betrachten, die sich später zu den sauren, gelben Früchten entwickeln. Da die Bestäubung des Baumes unter anderem durch Wind und Insekten erfolgt, wird dich auch die ein oder andere Biene auf deinem Balkon oder deiner Terrasse besuchen kommen. Darüber hinaus bestäubt sich der Baum auch selbst.

Standort und Boden

Der Zitronenbaum hat hohe Ansprüche an Standort und Boden. Da er nicht winterfest ist, muss er in einem Kübel gepflanzt werden. Die Erde sollte einen neutralen bis sauren Boden haben und sandig bis lehmig sein. Du kannst die Erde entweder selbst herstellen oder auf eine spezielle Zitruserde aus dem Handel zurückgreifen. Für die selbsthergestellte Erde wird Gartenerde, Kompost und Lehm benötigt. Alle drei Zutaten werden zu gleichen Teilen zusammengemischt. Ist der Boden zu sauer empfiehlt es sich etwas Kalk hinzugeben um dies zu neutralisieren. Aber keine Sorge auch in einem nicht perfekten Boden wird dein Zitronenbaum heranwachsen.

Der Standort für deinen Zitronenbaum sollte hell, sonnig und geschützt sein. Am besten eignet sich im Sommer ein überdachter Balkon oder eine Terrasse, die zur Südseite ausgerichtet ist. In einem Wintergarten fühlt sich der Zitronenbaum aber auch sehr wohl.

Pflanzung

Wie viel Durst dein Zitronenbaum hat hängt von der Jahreszeit ab. Im Sommer braucht er um einiges mehr Wasser als im Winter. Im Sommer sollte gerade bei anhaltender Hitze öfter gegossen werden. Als Faustregel gilt, zwischen dem Bewässern sollten die obersten 4 cm der Erde getrocknet sein. Da man dies nicht auf den ersten Blick sehen kann, ist es hilfreich einfach mal einen Finger in die Erde zu stecken um dies zu überprüfen. In den Wintermonaten hingegen braucht der Zitronenbaum kaum Wasser. Es reicht ihn zwei bis drei mal während seiner Winterpause zu gießen. Achte beim gießen darauf kalkfreies Wasser zu verwenden.

Da der Zitronenbaum im Kübel wächst, ist die es sehr wichtig für die Nährstoffversorgung ihn regelmäßig zu düngen. Gedüngt wird er nur in der Wachstumsphase, also von Frühling bis Spätsommer. Am besten eignet sich flüssiger Zitrusdünger aus dem Handel, da dieser leicht über das Gießwasser in die Erde gelangt. In Bezug auf Häufigkeit des düngens solltest du einfach auf die Anwendungsanweisung auf deinem Dünger achten. Natürlich gibt es auch organische Dünger die man verwendet kann, da diese allerdings in die Erde eingearbeitet werden müssen ist dies nur beim umtopfen der Pflanze empfehlenswert. Hierfür kann beispielsweise Kompost oder Hornspäne verwendet werden.

Wenn der Zitronenbaum nicht mehr genug Platz zum wachsen hat, die Erde zu nass oder verdichtet ist oder der Zustand der Pflanze sich rapide verschlechtert ist der richtige Zeitpunkt gekommen dem Baum ein größeres Zuhause zu geben und ihn umzutopfen. Eine Neupflanze sollte in den ersten fünf Jahren, jährlich umgetopft werden. Danach reichen alle zwei bis drei Jahre. Der beste Zeitpunkt hierfür ist der Februar bis März. Für das Umtopfen solltest du ca. 20-30 Minuten einplanen. Je nach Größe des Baumes ist es sinnvoll sich Hilfe von einer zweiten Person zu holen. Wähle dazu einen Topf aus der ca. fünf cm größer als der vorherige ist. Als erstes bereitest du deinen neuen Topf mit einer Schicht Kieselsteinen und einer Schicht Erde zu. Dann löst du deinen Zitronenbaum aus dem alten Topf. Dazu wird erst gegen Topfwände und -boden geklopft um festhängende Wurzeln zu lösen und dann der Topf vom Wurzelballen abgezogen. Nun entfernst du den Wurzelballen vorsichtig von alter Erde und setzt ihn in sein neues Zuhause. Abschließend wird der Topf mit der restlichen Zitruserde aufgefüllt und daraufhin gießt du die Pflanze kräftig an.

Pflege

Wie viel Durst dein Zitronenbaum hat hängt von der Jahreszeit ab. Im Sommer braucht er um einiges mehr Wasser als im Winter. Im Sommer sollte gerade bei anhaltender Hitze öfter gegossen werden. Als Faustregel gilt, zwischen dem Bewässern sollten die obersten 4 cm der Erde getrocknet sein. Da man dies nicht auf den ersten Blick sehen kann, ist es hilfreich einfach mal einen Finger in die Erde zu stecken um dies zu überprüfen. In den Wintermonaten hingegen braucht der Zitronenbaum kaum Wasser. Es reicht ihn zwei bis drei mal während seiner Winterpause zu gießen. Achte beim gießen darauf kalkfreies Wasser zu verwenden.

Da der Zitronenbaum im Kübel wächst, ist die es sehr wichtig für die Nährstoffversorgung ihn regelmäßig zu düngen. Gedüngt wird er nur in der Wachstumsphase, also von Frühling bis Spätsommer. Am besten eignet sich flüssiger Zitrusdünger aus dem Handel, da dieser leicht über das Gießwasser in die Erde gelangt. In Bezug auf Häufigkeit des düngens solltest du einfach auf die Anwendungsanweisung auf deinem Dünger achten. Natürlich gibt es auch organische Dünger die man verwendet kann, da diese allerdings in die Erde eingearbeitet werden müssen ist dies nur beim umtopfen der Pflanze empfehlenswert. Hierfür kann beispielsweise Kompost oder Hornspäne verwendet werden.

Wenn der Zitronenbaum nicht mehr genug Platz zum wachsen hat, die Erde zu nass oder verdichtet ist oder der Zustand der Pflanze sich rapide verschlechtert ist der richtige Zeitpunkt gekommen dem Baum ein größeres Zuhause zu geben und ihn umzutopfen. Eine Neupflanze sollte in den ersten fünf Jahren, jährlich umgetopft werden. Danach reichen alle zwei bis drei Jahre. Der beste Zeitpunkt hierfür ist der Februar bis März. Für das Umtopfen solltest du ca. 20-30 Minuten einplanen. Je nach Größe des Baumes ist es sinnvoll sich Hilfe von einer zweiten Person zu holen. Wähle dazu einen Topf aus der ca. fünf cm größer als der vorherige ist. Als erstes bereitest du deinen neuen Topf mit einer Schicht Kieselsteinen und einer Schicht Erde zu. Dann löst du deinen Zitronenbaum aus dem alten Topf. Dazu wird erst gegen Topfwände und -boden geklopft um festhängende Wurzeln zu lösen und dann der Topf vom Wurzelballen abgezogen. Nun entfernst du den Wurzelballen vorsichtig von alter Erde und setzt ihn in sein neues Zuhause. Abschließend wird der Topf mit der restlichen Zitruserde aufgefüllt und daraufhin gießt du die Pflanze kräftig an.

Schnitt

Damit die Krone deines Baumes immer schön rund bleibt ist es sinnvoll einen Erziehungsschnitt durchzuführen. Dazu benötigst du eine scharfe Gartenschere. Eine normale scharfe Schere wird hier leider nicht genügen, da die Äste des Zitronenbaumes doch etwas stärker sind. Es sollte immer vertikal geschnitten werden und so das eine ebene Schnittfläche entsteht. Der beste Zeitpunkt für den Erziehungsschnitt ist im späten Winter kurz bevor der Baum wieder nach draußen gestellt werden kann. Hier werden quer gewachsene Triebe entfernt, so das wieder eine runde Baumkrone entsteht. Dafür werden die Triebe mit einem geraden Schnitt über einem Blattknoten gekürzt.

Damit dein Baum nicht durch abgestorbene Triebe oder Äste geschwächt wird, solltest du auch regelmäßig einen Erhaltungsschnitt durchführen. Dieser kann das ganze Jahr über durchgeführt werden, immer wenn einem abgestorbene Zweige auffallen. Da der Zitronenbaum sehr schnittverträglich ist, macht das der Pflanze nichts aus.

Abgestorbene Zweige erkennt man an ihrer braunen Verfärbung. Hier ist es wichtig bis ins grüne Holz zu schneiden, da die Pflanze so die Schnittwunde verschließen kann.

Ernte und Vermehrung

Von September bis Dezember wirst du dann endlich die sauren Früchte ernten können. Die Reife der Frucht erkennst du an ihrer leuchtend gelben Farbe. In der Regel müssen die Früchte allerdings 6 bis 18 Monate am Baum reifen bevor sie geerntet werden können. Einmal geerntet reift die Zitrone nicht mehr nach.

Trägt dein Zitronenbaum viele und prächtige Früchte macht es natürlich Sinn diesen zu Vermehren. Dies erfolgt am einfachsten über Stecklinge. Dazu werden ein oder mehrere Steckhölzer abgeschnitten, mit einem Bewurzelungshormon bearbeitet und in Anzuchterde gesteckt. Des weiteren kann die Zitrone auch über die Samen aus ihren Früchten vermehrt werden.

Überwinterung

Da die Zitrone ursprünglich aus einem wärmeren Klima stammt, ist der Baum leider nicht winterfest. Das bedeutet, dass er vor dem ersten Frost in sein Winterquartier ziehen muss. Dort legt die Zitrone dann eine Winterruhe ein.

  • Hier sollten mindestens 3 Grad herrschen, aber maximal 15 Grad.
  • Je wärmer es ist, desto mehr Licht braucht die Zitrone. Ist es sehr kühl, reicht also auch ein kleines Fenster.
  • Je dunkler der Raum ist, desto weniger Wasser braucht die Pflanze und desto trockener sollte es sein.
  • Zugluft sollte auf jeden Fall vermieden werden. Bei sehr trockener Luft kannst du die Pflanze ab und an mit etwas Wasser besprühen.

Geeignete, kühle Orte sind Garagen oder Schuppen (mit Fenster), unbeheizte Flure oder Treppenhäuser. Gewächshäuser und Wintergärten eignen sich auch super, aber da dort der Lichteinfall unter Umständen sehr hoch ist, mögen die Zitronen es dort gerne etwas beheizt. Ein kühles Schlafzimmer ist nur dann ein geeignete Option, wenn es hell genug ist.

 

Wenn du einfach keinen geeigneten Ort für deine Zitrone findest, gibt es weitere Möglichkeiten:

  • Frage erstmal Freunde und Familie, ob jemand bereit ist, den Wintergast bei sich aufzunehmen. Im Tausch gegen leckere Zitronen findet sich vielleicht jemand.
  • Viele Gärtnereien/Gartenfachgeschäfte bieten einen Überwinterungsservice an.
  • Die Zitrone kann ihre Winterruhe auch aussetzen, wenn sie sehr warm überwintert wird, also z. B. in einem beheizten Wohnraum. Das große Aber: bei der warmen Überwinterung benötigt der Baum extrem viel Licht. Selbst in einem Wintergarten ist der tägliche Lichteinfall in unseren Breitengraden im Winter nicht ausreichend für die Pflanze. Du brauchst also zusätzliche Pflanzenlampen, um die Zitrone mit der Lichtmenge zu versorgen, die sie bei Raumtemperatur benötigt.

 

Alle wichtigen Infos und Details zur Überwinterung der Zitrone findest du in unserem Magazin. Dort warten diese Artikel auf dich:

Krankheiten und Schädlinge

Leider sind es nicht nur wir die die Früchte des Zitronenbaums lieben, sondern auch einige Schädlinge die sich von der Pflanze ernähren. Dazu gehören unter anderem Blattläuse, Spinnmilben oder Woll- und Schmierläuse. Behalte deinen Zitronenbaum also immer gut im Auge um schnell zu handeln, falls ein Schädlingsbefall vorliegt.

Geht es deinem Baum nicht so gut und du kannst keine Schädlinge entdecken, liegt dies meist an einem Nährstoffmangel. Um dem vorzubeugen achte immer darauf die Pflanze in der Wachstumsperiode genug zu gießen, da der Baum keine Nährstoffe aus trockener Erde aufnehmen kann. Außerdem ist das düngen ein wichtiger Faktor um genügend Nährstoffe in deine Erde zu bekommen.

Auch eine falsche Überwinterung kann zu Schäden am Baum führen. Deshalb ist es auch hier ratsam den Baum am Anfang der Winterpause zu beobachten und bei Blattfall, den Standort zu wechseln. Blattfall deutet auf einen zu warmen und/oder dunklen Standort hin.

Nährwerte

Die Zitrone ist eine sehr säurehaltige Frucht und wie wir alle wissen: Sauer macht lustig! Darüber hinaus enthalten Zitronen viel Vitamin C und sind deshalb gut für unser Immunsystem. Außerdem enthält die Frucht noch weitere wichtige Nährstoffe für unseren Körper. Zitronen sind gut für unser Herz, helfen durch ihren niedrigen Zuckergehalt beim Abnehmen, lassen unsere Haut langsamer altern und können sogar vor Blutarmut schützen.

Nährwerte je 100g

Kalorien 39 kcal
Fett 0,6g
Kohlenhydrate 3,2g
Eiweiß 0,7g

Fragen & Antworten zu unserer Zitrone

Die Zitronen sind ab Oktober oder November reif. Zu diesem Zeitpunkt befindet sich die Pflanze eventuell schon in ihrem Winterquartier. Dort solltest du öfters nachschauen, ob die Früchte schon eine sattgelbe Farbe bekommen haben - ein untrügliches Zeichen für reife Zitronen. Mehr Informationen findest du hier.

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