Die Wassermelone

Wassermelonen sind wohl das süßeste Gemüse, das wir im Garten oder auf dem Balkon anbauen können. Die Kletterpflanze wird gerne von der Sonne verwöhnt und beschenkt uns mit saftigen Früchten, die an heißen Sommertagen den Durst stillen und einfach Spaß machen. Auch Gemüse-Muffel lassen sich von den rot-grünen Wassermelonen begeistern.

Ursprünglich stammt die Wassermelone (Citrullus lanatus) aus tropischen Gebieten Afrikas, wird heute aber auch in anderen Gegenden erfolgreich kultiviert, wenn ihre Bedingungen an ausreichend Wärme erfüllt sind.

Die Wassermelone ist eine einjährige, krautige Kletterpflanze, die mit ihren Ranken aber auch “waagerecht klettern” kann, also bodennah herumkriecht. Das hat sie mit einem ihrer Geschwister, dem Kürbis, gemeinsam. Genau wie er gehört sie zusammen mit Zucchini und Gurken zur Familie der Kürbisgewächse. Die Wassermelone tanzt dabei etwas aus der Reihe, da sie sich mit kleineren Blüten und gefiederten, also etwas ausgefransten Blättern schmückt. Ihre Früchte können beeindruckend groß werden, wobei solche Exemplare aber meist nur unter sehr guten klimatischen Bedingungen heranwachsen.

Bei unserer Bloomify Wassermelone handelt es sich um eine Zwergform. Sie rankt nicht so stark und wächst eher buschig. Das ist super praktisch für den Anbau in Kübeln und erleichtert die Standortwahl. Die Früchte werden nur etwa 10 - 15 cm groß, dafür reifen aber an einer Pflanze mehr Exemplare heran als bei großen Sorten. Sie begeistern ebenso mit ihrem typisch roten, süßen und erfrischenden Fruchtfleisch.

Ursprünglich hatten es die Menschen übrigens auf die Kerne der Wassermelone abgesehen, da es noch keine Züchtungen mit süßem Fruchtfleisch gab. Auch heute noch werden Melonenkerne zu Öl oder Mehl verarbeitet und Sorten mit extra vielen und großen Samen gezüchtet.

Standort und Boden

Standort: sonnig, warm, trocken, windgeschützt
Boden: locker, humus- und nährstoffreich

Die Wassermelone ist anspruchsvoll, was ihren perfekten Standort betrifft und unter ungünstigen Bedingungen wird die Ernte eher gering ausfallen. Generell ist es hierzulande in milderen Gegenden einfacher, die Pflanze zu kultivieren. Wir von Bloomify sind in Norddeutschland zu Hause und ehrlich gesagt etwas neidisch, was das Klima in den Weinbaugebieten weiter südlich angeht. Aber auch in kühleren Gefilden kann der Anbau gelingen, wenn du deiner Melone einen warmen und geschützten Standort bieten kannst. Ein Gewächshaus ist natürlich ideal, aber auch eine südliche Hauswand eignet sich. Achte aber darauf, dass die Pflanze dem Wind und Regen nicht zu stark ausgesetzt ist. Viel Regen kann die Ausbreitung von Mehltau auf den Blättern begünstigen.

Auch für den Balkon gibt es Mini-Gewächshäuser, die auch im Eigenbau entstehen können. Wie wär’s mit etwas Einsatz, der fruchtig-leckeren Wassermelone zuliebe?

Die Wassermelone liebt die Sonne, doch bei einer Topfkultur eignet sich auch ein nicht ganz so sonniger, aber heller Standort gut, da die Erde dann nicht so schnell austrocknet.

Diese sollte humus- und nährstoffreich sein und schön locker. Auf keinen Fall darf die Erde schwer und lehmig sein. So ein Boden muss mit humusreicher Erde und etwas Sand vor der Pflanzung aufgelockert werden. Bei der Kultivierung im Kübel ist eine Drainageschicht am Boden des Topfes nötig, die du aus gröberem Kies, Tongranulat oder auch Steinen anlegen kannst. So bekommt die Melone keine nassen Füße durch Staunässe. Schon bei der Pflanzung kannst du der Wassermelone einen Langzeitdünger gönnen oder die Erde mit Kompost aufbessern. Für den Anbau im Kübel eignet sich nährstoffreiche Pflanzerde. Weitere Infos zur Düngung folgen unter "Pflege, Gießen und Düngen".

Gute Nachbarn: Salat, Kohlrabi, Lauchgewächse, Möhre, Radieschen, Dill, Minze
Schlechte Nachbarn: große und schattenspendende Pflanzen, Gurke, Kürbis, Zucchini, Rote Beete, Erbsen

Pflanzung

Du kannst deine Wassermelone ab Mitte Mai pflanzen, wenn die Gefahr von Nachtfrösten vorüber ist. Besser ist es, bis Ende Mai oder Anfang Juni zu warten.

Zum Pflanzen brauchst du:

  • einen Spaten bzw. eine Gartenschaufel
  • etwas Dünger, am besten organischer Langzeitdünger
  • nährstoffreiche Erde, z. B. Komposterde
  • ggf. ein Pflanzgefäß

In jedem Fall musst du die Pflanze behutsam aus ihrem bisherigen Topf heben und vorsichtig ein wenig von der alten Erde entfernen. Die Wurzeln sollten dabei nicht beschädigt werden, oft reicht es schon, die alte Erde etwas abzuschütteln.

 

Pflanzung ins Freiland oder Gewächshaus

Lockere die Erde gründlich auf und hebe mit dem Spaten ein Loch aus, in das der Wurzelballen der Pflanze bequem hinein passt. Achte darauf, dass es nicht zu tief ist. Möchtest du mehrere Wassermelonen pflanzen, achte auf einen Abstand von etwa 80 cm zwischen ihnen. Gib eine Handvoll Langzeitdünger oder Kompost in das Pflanzloch und setze die Pflanze mittig hinein. Halte sie am besten mit einer Hand fest und fülle mit der anderen das Loch etwa zur Hälfte mit der ausgehobenen Erde. Drücke diese leicht an und fülle das Loch komplett auf. Ist noch Erde übrig, so kannst du daraus einen kleinen "Deich" rings um die Pflanze formen, der sorgt beim Angießen dafür, dass das Wasser nicht so schnell abläuft. Angießen bedeutet, dass du der neu gepflanzten Wassermelone erstmal eine kräftige Portion Wasser gönnst.

Idealerweise deckst du die jungen Pflanzen mit einem Vlies ab. Dieses schützt vor Wind und niedrigen Temperaturen in der Nacht - und natürlich auch vor Schnecken. Nehme es wieder ab, wenn die Wassermelone anfängt zu ranken und der Abdeckung entwächst.

Eine Möglichkeit für den Anbau der wärmeliebenden Pflanze ist der Einsatz von schwarzer Mulchfolie. Darunter erwärmt sich die Erde schneller und Unkraut kommt auch nicht hindurch. Wir empfehlen so eine Folie grundsätzlich nur, wenn sie recht schnell biologisch abbaubar ist. Achte also darauf, dass du dir kein Plastik in den Garten legst.

 

Pflanzung in einen Kübel

Für eine Kultivierung auf Balkon oder Terrasse sollte das Pflanzgefäß einen Durchmesser von 20 bis 30 cm haben. Mit Hilfe praktischer Online-Rechner kannst du dir für jedes Topfmaß das entsprechende Volumen in Litern anzeigen lassen, damit du vorher schon planen kannst, wie viel Erde du benötigst.

Ganz wichtig ist, dass der Topf ein Abflussloch hat und du zunächst eine Schicht aus grobem Kies, Blähtongranulat oder Steinen am Boden des Gefäßes legst, damit Gießwasser schnell abfließen kann und keine Staunässe entsteht.

Möchtest du einen Langzeitdünger verwenden, dann kannst du ihn praktischerweise gleich mit der Pflanzerde vermengen. Eine spätere Gabe von Langzeitdünger ist auch möglich, aber dann kann er nur oberflächlich ins Substrat eingearbeitet werden. Vermische also ggf. den Dünger mit der Pflanzerde. Alle Infos dazu findest du unter "Standort und Boden". Fülle so viel Erde auf die Drainage-Schicht, dass die Melone nicht zu tief sitzt. Setze sie mittig in den Topf und halte sie mit einer Hand fest, während du die Pflanzerde rund um die Wurzeln verteilst.

Zum Abschluss wird die Wassermelone angegossen. Dazu kannst du ihr eine ordentliche Portion Wasser gönnen.

Auch im Kübel kannst du die jungen Pflanzen mit einem Vlies abdecken. Die Gefahr von Schneckenfraß ist zwar geringer als im Beet, aber unter einer schützenden Schicht frieren die kleinen Pflanzen nicht so sehr. Nehme es wieder ab, wenn die Wassermelone anfängt zu ranken und der Abdeckung entwächst.

Aussaat

Aussaat im Haus: Mitte März bis Mitte April
Standort: sonnig, warm, windgeschützt
Aussaattiefe: 1 - 2 cm
Pflanzabstand: etwa 80 cm
Dauer Keimung: 5 - 10 Tage
Monate Ernte: August bis September

Du kannst Wassermelonen auch aus Samen ziehen. Diese können, je nach Lichtsituation, ab Mitte März bis Ende April im Haus vorgezogen werden. Eine Direktsaat bietet sich nicht an, da diese erst so spät erfolgen kann, dass die Früchte innerhalb der Wachstumsperiode nicht mehr ausreifen würden.

Für die Aussaat drinnen benötigst du:

  • einen hellen Standort mit etwa 22 - 24 Grad
  • Saatgut
  • einen oder mehrere Töpfe
  • durchsichtige Plastiktüten bzw. -folien zur Abdeckung
  • nährstoffarme Anzuchterde
Falls du Anzuchtgefäße aus dem letzten Jahr verwendest, solltest du diese zunächst reinigen. In Resten von alter Erde können Krankheitserreger oder kleine Schädlinge überwintert haben.

Es wird je ein Samenkorn in einen Topf mit nährstoffarmer Anzuchterde gelegt und mit Erde bedeckt, 1 - 2 cm können es ruhig sein. Die Wurzeln der Keimlinge werden auf ihrer Suche nach Nahrung lang und kräftig. Ein zu hohes Nährstoffangebot hingegen lässt die Pflänzchen in die Höhe schießen und dünne, "spargelige" Exemplare sind das Ergebnis. Alternativ kannst du normale Pflanzerde mit Sand vermengen. Verwende dazu etwa zwei Drittel Erde und ein Drittel Sand. Der Sand sollte nicht zu fein sein.

In übrig gebliebenen Anzucht- oder Pflanzerden aus dem letzten Jahr können sich Schädlinge verstecken, zum Beispiel die Larven der Trauermücke. Diese können durch Hitze abgetötet werden. Alte Erde und auch Gartenerde oder Sand aus dem Garten sollten daher immer im Backofen sterilisiert werden. Die angefeuchtete Erde muss bei etwa 120 Grad eine halbe Stunde erhitzt werden und dann abkühlen.

Du kannst eine Plastikfolie über das Aussaatgefäß spannen bzw. dieses in eine Plastiktüte stecken, um ein Gewächshausklima herzustellen. So musst du weniger gießen. Lüfte jeden Tag und achte darauf, dass sich kein Schimmel bildet, diesen solltest du umgehend entfernen, z. B. mit einem kleinen Löffel.

Die Samen keimen ab 18 Grad, empfehlenswert sind aber Temperaturen von 22 bis 24 Grad an einem hellen Fensterplatz. Wassermelonen benötigen zur Keimung nur eine gute Woche. Je nachdem, wie groß dein Anzuchttopf war, muss die Melone noch mal in einen größeren Topf umziehen, bevor sie an ihren endgültigen Standort gepflanzt wird. Es ist sinnvoll, mit einem kleineren Topf zu starten, z. B. mit einem Durchmesser von 8 - 10 cm und die Pflanzen zu pikieren, wenn sich nach den Keimblättern die ersten gezahnten Laubblätter zeigen. Man startet mit kleinen Gefäßen, da sich in diesen die gesamte Erde schneller erwärmt und die Gefahr von Staunässe geringer ist. Außerdem werden die kleinen Pflänzchen im Wachstum durch den knappen Raum erstmal etwas ausgebremst - das ist eine gute Sache, da wir lieber kleinere und dafür kräftige Pflanzen vorziehen wollen als größere und instabile.

Pflege, Gießen und Düngen

Gießen

Wassermelonen brauchen, wie ihr Name bereits verrät, sehr viel Wasser! Gerade im Sommer, wenn die Früchte heranwachsen, ist der Wasserbedarf besonders hoch und die Melone freut sich über regelmäßiges Gießen, bei hohen Temperaturen durchaus einmal täglich. Das Wasser sollte dabei auch in tiefere Erdschichten vordringen. Melonen, die im Kübel wachsen, brauchen natürlich mehr Wasser als solche im Gewächshaus oder Freiland. Achte darauf, dass die Blätter trocken bleiben, denn damit machst du es Krankheitserregern schwieriger, sich auszubreiten.

 

Düngen

Genau wie andere Kürbisgewächse sind Melonen Starkzehrer und benötigen viele Nährstoffe. Versorge sie direkt bei der Pflanzung mit ausreichend organischem Langzeitdünger und Komposterde. Darüber hinaus freut sie sich über weitere, regelmäßige Düngergaben. Selbstgewonnener Flüssigdünger, zum Beispiel aus einem Bokashi-Eimer, aber auch Brennnesseljauche eignen sich gut bei einem Anbau im Topf. Im Beet kannst du ab und an Komposterde rund um die Pflanze verteilen und etwas in den Boden einarbeiten.

Ab August wird die Wassermelone nicht mehr gedüngt, damit die Pflanze nicht weiter wächst, sondern stattdessen die Früchte ausreifen.

Ernte und Verarbeitung

Die Erntezeit beginnt bei Wassermelonen erst ab Mitte August. Bring unbedingt etwas Geduld mit, denn unreif geerntete Früchte schmecken weniger süß und aromatisch. Vielleicht hast du schon mal etwas vom Klopf-Test gehört: Klopfe auf die Melone und achte darauf, ob ein dumpfes Geräusch entsteht. Wenn ja, ist das ein Anzeichen für Reife. Mini-Wassermelonen entwickeln dabei durch den kleinen Fruchtkörper allerdings nicht so tiefe und dumpfe Töne. Das Erkennungszeichen für reife Melonen gleicht dem der Kürbisse: Ihr Stiel trocknet und verholzt.

Unverletzte Melonen kannst du etwa zwei Wochen lagern. Aufgeschnittene Melonen sollten jedoch rasch verzehrt und gekühlt werden, da sich bei Zimmertemperatur Bakterien schnell vermehren können. Das Fruchtfleisch der Melonen hat nur wenig Säure und ist daher anfällig für Krankheitserreger.

Wassermelonen werden meistens frisch gegessen und sind ein super Durstlöscher. Aber auch mit Schafskäse kombiniert ergeben sie einen tollen sommerlichen Salat.

Krankheiten und Schädlinge

Die Wassermelone ist recht robust und wenig anfällig für Krankheiten oder Schädlinge. Doch genau wie andere Kürbisgewächse kann sie von Mehltau befallen werden. Echter Mehltau zeigt sich als weißlicher Belag auf den Blättern, Falscher Mehltau bildet helle Ablagerungen unter den Blättern. Die wichtigste Maßnahme ist Vorbeugen: Je trockener die Blätter, desto geringer die Gefahr von Mehltau. Gieße die Pflanze niemals von oben und schütze sie vor Regen.

Gegen Echten Mehltau hat es sich bewährt, die betroffenen Pflanzen mit einer Mischung aus Wasser und frischer (!) Milch einzusprühen (Verhältnis 1 Teil Milch auf 8 Teile Wasser). Bei einem starken Befall solltest du auf biologische und unschädliche Mittel aus dem Fachhandel zurückgreifen.

Nährwerte

Die Wassermelone macht ihrem Namen alle Ehre, denn sie besteht zu über 90 Prozent aus Wasser! Trotzdem enthält sie auch eine Reihe gesunder Inhaltsstoffe wie Vitamin A sowie Aminosäuren und sekundäre Pflanzenstoffe.

Die Nährwerte der Melone schwanken je nach Größe der Früchte und Reife. Sehr reife Früchte enthalten zum Beispiel mehr Zucker. Hier eine Übersicht zur Orientierung:

Nährwerte je 100g

Kalorien 30 kcal
Fett 0,2 g
Kohlenhydrate 8 g
Eiweiß 0,6 g

Fragen & Antworten zu unserem Kürbis

Theoretisch gedeiht die Wassermelone auch im Freiland, wenn du ihr einen wind- und idealerweise auch regengeschützten, sonnigen und warmen Standort bietest. Ein Gewächshaus ist natürlich perfekt.

In einen Topf gepflanzt, kann die Wassermelone auf Balkon oder Terrasse geschützt aufgestellt werden.

Da unsere Bloomify Wassermelone eine Zwergmelone ist, kommt sie mit deutlich kleineren Pflanzgefäßen zurecht als andere Sorten, zu klein dürfen sie aber auch nicht sein. Der Topf sollte einen Durchmesser von 20 bis 30 cm haben. Je größer, desto mehr Substrat ist vorhanden und desto besser gedeiht deine Wassermelone.

Beachte, dass keine Pflanze Staunässe mag und du daher immer eine Schicht aus Kies, Blähton oder ähnlichen Materialien unten im Topf einplanen solltest. Wähle also im Zweifel lieber einen etwas größeren Topf und gönne der Pflanze eine etwas dickere Drainageschicht.

Die Wassermelone mag es warm und geschützt. Ein Gewächshaus ist natürlich ideal, aber auch eine südliche Hauswand eignet sich als guter Standort, da diese die Wärme des Tages speichert. Achte aber darauf, dass die Pflanze dem Wind und Regen nicht zu stark ausgesetzt ist.

Die Wassermelone liebt die Sonne, doch bei einer Topfkultur eignet sich auch ein nicht ganz so sonniger, aber heller Standort gut, da die Erde dann nicht so schnell austrocknet.

Nein, du kannst normale Gemüse- oder Komposterde verwenden. Sie sollte humus- und nährstoffreich sein und schön locker. Auf keinen Fall darf die Erde schwer und lehmig sein. So ein Gartenboden muss mit humusreicher Erde und etwas Sand vor der Pflanzung aufgelockert werden. Bei der Kultivierung im Kübel ist eine Drainageschicht am Boden des Topfes nötig, die du aus gröberem Kies, Tongranulat oder auch Steinen anlegen kannst. So bekommt die Melone keine nassen Füße durch Staunässe.

Ja, die Wassermelone ist ein Starkzehrer und braucht viele Nährstoffe. Schon bei der Pflanzung kannst du der Wassermelone einen Langzeitdünger gönnen oder die Erde mit Kompost aufbessern. Darüber hinaus freut sie sich über weitere, regelmäßige Düngergaben. Selbstgewonnener Flüssigdünger, zum Beispiel aus einem Bokashi-Eimer, aber auch Brennnesseljauche eignen sich gut bei einem Anbau im Topf. Im Beet kannst du ab und an Komposterde rund um die Pflanze verteilen und etwas in den Boden einarbeiten.

Ab August wird die Wassermelone nicht mehr gedüngt, damit die Pflanze nicht weiter wächst, sondern stattdessen die Früchte ausreifen.

Wassermelonen brauchen, wie ihr Name bereits verrät, sehr viel Wasser! Gerade im Sommer, wenn die Früchte heranwachsen, ist der Wasserbedarf besonders hoch und die Melone freut sich über regelmäßiges Gießen, bei hohen Temperaturen durchaus einmal täglich. Das Wasser sollte dabei auch in tiefere Erdschichten vordringen. Melonen, die im Kübel wachsen, brauchen natürlich mehr Wasser als solche im Gewächshaus oder Freiland. Achte darauf, dass die Blätter trocken bleiben, denn damit machst du es Krankheitserregern schwieriger, sich auszubreiten.

Nein, die Wassermelone ist einjährig. Das heißt, dass sie im Herbst am Ende ihrer Wachstumsperiode angelangt ist und die Pflanze abstirbt, wenn ihre Früchte ausgereift sind.

Ja, unser Werner trägt unter guten Wachstumsbedingungen viele, kleine Früchte. Diese werden im Durchmesser etwa 10 - 15 cm groß.

Ab Mitte August beginnt die Erntezeit für Wassermelonen und erstreckt sich noch bis in den September.

Das kommt darauf an, ob sie kletternd oder kriechend wächst. Hat sie ein Rankgerüst zur Verfügung, klettert sie senkrecht daran nach oben. Die Wassermelone kann aber auch waagerecht wachsen, also zum Beispiel in einem Hochbeet herumkriechen. Sie braucht dann etwa einen Meter Platz um sich herum.

In einem eher kühlen Sommer ist es sinnvoll, die Pflanze zu kappen, sobald etwa 6 Fruchtansätze zu sehen sind, damit diese ausreifen können. Sonst wächst die Pflanze zwar immer weiter, die Früchte werden aber nicht mehr reif.

Vielleicht hast du schon mal etwas vom Klopf-Test gehört: Klopfe auf die Melone und achte darauf, ob ein dumpfes Geräusch entsteht. Wenn ja, ist das ein Anzeichen für Reife. Mini-Wassermelonen entwickeln dabei durch den kleinen Fruchtkörper allerdings nicht so tiefe und dumpfe Töne. Ein anderes Erkennungszeichen für reife Melonen gleicht dem der Kürbisse: Ihr Stiel trocknet und verholzt.

Bring unbedingt etwas Geduld mit, denn unreif geerntete Früchte schmecken weniger süß und aromatisch.

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