Die Petersilie

Die Petersilie ist, neben dem Schnittlauch, eines der beliebtesten Küchenkräuter und wird sowohl zum Kochen, als auch zur Garnitur auf dem Teller verwendet. Wir zeigen dir, wie du mit der Petersilie ideal umgehst, sie pflegst und somit den bestmöglichen Ertrag saftiger Blätter genießen kannst.

Man kennt das grüne Kraut aus der Küche. Viele leckere Gerichte und Lebensmittel können damit geschmacklich verfeinert werden. Sie gehört zu den Doldenblütlern (Apicaceae) und ist zweijährig. Von der Petersilie gibt es verschiedene Sorten und sie wird im Schnitt 30 bis 60 cm groß. Ihr lateinischer Name ist Petroselinum crispum und sie stammt aus Südosteuropa. Petersilie kann sowohl im Freiland, als auch im Topf kultiviert werden.

 

Standort und Boden

Um Petersilie zu pflanzen, solltest du auf einen sonnigen bis halbschattigen Platz achten, der windgeschützt ist. Die Erde sollte humusreich und sandig bis durchlässig sein. Im Herbst solltest du den Boden idealerweise bereits mit Kompost oder organischem Dünger angereichert haben. Die Petersilie gehört zu den Starkzehrern. Das heißt, dass sie nur alle 4 bis 5 Jahre an denselben Platz gepflanzt werden sollte. Starkzehrer vertragen sich nicht mit anderen Starkzehrern.

Standort: sonnig bis halbschattig, windgeschützt
Gute Nachbar*innen: Radieschen, Spinat, Tomaten
Schlechte Nachbar*innen: Möhren und Kopfsalat

Aussaat

Petersilie säen ist einfach aber eine Geduldssache, da sie bis zu 4 Wochen braucht, um zu keimen. Die beste Zeit für die Aussaat ist April. In einem Reihenabstand von 20-30cm werden kleine Mulden von 2-3cm Tiefe gemacht. In diese Mulden werden die Samen hineingegeben. Wichtig ist, dass die Erde durchgehend feucht bleibt. Wenn du es nicht riskieren willst, kannst du ein Vlies drüber legen, bis die Pflanzen gekeimt sind. Wenn du eine Ernte im Winter bevorzugst, solltest du die Petersilie in einem Gewächshaus ansiedeln oder die Aussaat erst im Juni angehen. Eine Vorkultur im Januar im Haus ist ebenso möglich. Bei kühler Temperatur kann das bereits gekeimte Pflänzchen weiter kultiviert werden, bis es im April ins Freiland gesetzt wird.

Schnellüberblick

Aussaat im Haus: ab Januar
Aussaat im Freiland: April bis Juni
Standort: sonnig bis halbschattig, windgeschützt
Aussaattiefe: 2-3cm
Pflanzabstand: 20-30cm
Dauer Keimung: 3-4 Wochen
Monate Ernte: Juni bis Juli, November bis Dezember

Pflege und Wässern

Bei sehr vielen Pflanzen ist Staunässe ein großes Problem. So auch solltest du bei deiner Bloomify Petersilie zwar auf permanente Feuchtigkeit im Boden achten, aber keine Staunässe verursachen. Hast du bei der Beetvorbereitung genug Kompost verwendet, ist eine Düngung nicht mehr nötig. Die Bloomify Petersilie verträgt kalkhaltiges Wasser. Regelmäßiges Auflockern des Bodens nach der ersten Ernte, treibt den Wuchs erneut an. Sorge dafür, dass sich kein Unkraut breit macht.

Ernte und Verarbeitung

Zwei Jahre kannst du von der Bloomify Petersilie ernten, bis die Blüte einsetzt und die Nutzpflanze nicht mehr zu gebrauchen ist. Im ersten und zweiten Jahr nach der Aussaat kannst du bei guter Pflege, fast das ganze Jahr über die grünen aromatischen Triebe ernten. Hat die Aussaat im April begonnen, kannst du ab Sommer ernten. Im zweiten Jahr bildet Petersilie einen Blütenstängel. Haben die gelbgrünen Dolden geblüht, hinterlassen sie Samen, mit denen du erneut die Bloomify Petersilie aussäen kannst.

Ernte die Triebe immer von außen nach innen. So können neue Triebe nachwachsen. Schneide sie knapp über der Erde ab. Die Blätter kannst du fein hacken und in Eintöpfe oder Suppen geben. Für Salate ist die Petersilie ebenfalls gut geeignet. Möchtest du einen Vorrat anlegen, dann hänge sie kopfüber als Bund an einen geschützten Ort und lasse sie dort trocknen. Das Aroma wird auf diese Weise bewahrt.

Du kannst sie aber auch in eine Eiswürfelpackung mit samt Wasser füllen. So bleibt sie frisch. Wenn du portionsweise Petersilie zum Kochen brauchst, kannst du den Eiswürfel mit der Petersilie hinein tun.

Überwinterung

Bloomify Petersilie ist winterhart und übersteht auch Minusgrade. Jedoch ist es nicht üblich Petersilie zu überwintern, da sie ihren besten Ertrag im ersten Jahr nach der Aussaat bringt und sich im zweiten Jahr die Blüte bildet und dadurch die Blätter ungenießbar werden. Nach der Blüte stellt die Petersilie ihr Wachstum ein. Grabe die Wurzeln der Petersilie nach der Blüte aus und bereite den Platz für andere Pflanzen vor.

Krankheiten und Schädlinge

Grundsätzlich ist die glatte Petersilie anfälliger für Krankheiten, als die krause. Die Petersilie kann außerdem vom Pilz befallen werden, der sogenannten Septoria-Blattfleckenkrankheit. Die Blätter färben sich braun und auf ihnen sitzen schwarze Sporen. Heißes Wasser kann hier helfen. Nematoden können ebenfalls die Pflanze befallen und färben das Laub rötlich. Gelegentlich kann sich Mehltau auf den Blättern bilden.

Nährwerte

Man unterscheidet die krause und die glatte Petersilie. Besonders unterscheiden sie sich vom Geschmack. Während die glatte Petersilie sehr aromatisch schmeckt, ist die krause Petersilie sehr mild und wird gerne als Deko auf Gerichten verwendet. Da wir die Petersilie nur in geringen Mengen zu uns nehmen, bemerken wir gar nicht, dass sie genauso viel Vitamin C liefert (auf 100 g), wie schwarze Johannisbeere oder Paprika. In ihr stecken viele wichtige Nährstoffe, wie Vitamin B6 und Vitamin B2. Außerdem enthält sie Eisen, ätherische Öle, Calcium und Kalium.

Nährwerte je 100g

Kalorien 53kcal
Fett 0,4g
Kohlenhydrate 7,4g

Fragen & Antworten zu unserer Petersilie

Stelle eine Frage zum Produkt

Aktualisiert am