Die Blaubeere

Eine Blaubeere bringt Farbe in deinen Garten - und zwar nicht nur Blau! Im Frühling zeigt sie neben den zarten grünen Blättern weiße bis rosane Blüten und nach der Ernte im Sommer schmückt sie dann eine fast schon dramatische Herbstfärbung in Rot und Orange. Neben der leckeren Früchte und der tollen Optik überzeugt die Blaubeere außerdem mit einer Reihe von Eigenschaften, die sie zum wahren Superstar unter den Beerensträuchern macht.

Warum eigentlich Blaubeeren, heißen die nicht Heidelbeeren? Beides ist richtig. Die leckere Frucht begeistert schon seit so langer Zeit, dass ihr viele verschiedene Namen gegeben wurden. Unsere Bloomify Blaubeere ist eine Kulturheidelbeere und stammt ursprünglich aus den USA. Ihre europäische Schwester ist deutlich kleiner und dunkelblauer, fast schon schwarz. Sie wächst an niedrigen Sträuchern in Nadelwäldern und färbt im rohen Zustand auch schonmal Zungen und Finger blau. Sie wird auch Waldheidelbeere genannt. Die hellblaue Kulturheidelbeere hingegen entfaltet ihre Farbkraft erst im gegarten Zustand, das Naschen vom Strauch ist also auch im weißen T-Shirt gefahrlos möglich.

Unsere Bloomify Blaubeere ist eine klassische Sorte mit vielen sehr großen Früchten, die besonders süß und lecker schmecken. Sie wächst aufrecht und kräftig und kann im Freiland bis zu 1,80 m hoch werden, im Topf wird sie meistens bis 1,40 m hoch. Sie ist robust, pflegeleicht und winterhart. Da es sich um eine selbstbestäubende Pflanze handelt, ist kein zweites Exemplar zur Bestäubung nötig. Ihre Blüten werden sehr gerne von Bienen und anderen Insekten besucht.

Standort und Boden

Kulturheidelbeeren lieben sonnige bis halbschattige Plätze, suche deiner Pflanze daher keinen schattigen Standort aus. Im Garten kannst du pro Quadratmeter zwei bis drei Exemplare pflanzen oder mit einem Abstand von 60 cm nebeneinander, da die Sträucher eher klein bleiben. Sie werden etwa 40 - 60 cm hoch.

Bei der Kultivierung im Kübel hast du den Vorteil, dass deine Pflanze mobil ist und du sie im Sommer an einen exponierten Standort und im Winter an einen geschützteren Platz stellen kannst. Außerdem ist es im Topf einfacher, ihr die perfekten Bodeneigenschaften zu schaffen.

Blaubeeren lieben einen Nadelwaldboden, der sandig, am liebsten jedoch etwas moorig und reich an Humus ist. Als Humus bezeichnet man einen Boden, der aus zersetztem organischen Material besteht, zum Beispiel aus alten Pflanzenteilen. Falls du nicht in einem Nadelwald wohnen solltest, ist das aber kein Grund zur Sorge. Du holst dir den Wald in Form spezieller Substrate ganz einfach zu dir. Konkrete Infos dazu findest du unter dem Punkt Pflanzung.

Pflanzung

Für deine Blaubeere ist es am besten, wenn sie im frostfreien späten Winter, im Frühling oder Herbst gepflanzt wird, da sie in dieser Zeit am besten anwächst. Du kannst sie aber auch den gesamten Sommer über pflanzen, solange die Sonne nicht allzu erbarmungslos vom Himmel brennt. Blaubeeren mögen - im Gegensatz zu anderen Beerensträuchern - einen leicht sauren Boden. Egal, ob du die Beere ins Freiland oder in einen Kübel pflanzen möchtest, musst du diese Besonderheit unbedingt beachten. Mische die Garten- oder Pflanzerde dazu großzügig mit Rindenkompost aus Nadelbäumen. Alternativ kannst du auch Rhododendronerde verwenden, das ist eine spezielle Mischung, die ein waldähnliches Milieu im Boden erzeugt. Beides ist in jedem Bau- oder Gartenmarkt zu finden. Achte darauf, dass die Erde keinen Torf enthält. Unsere Moore sind ein wichtiger CO2-Speicher und sollten in Ruhe gelassen bzw. renaturiert anstatt abgebaut werden.

Im Freiland und im Kübel kannst du nach dem Pflanzen eine Schicht aus kleingehäckselten Nadelhölzern rund um die Pflanze legen, eine sogenannte Mulchschicht. Rindenmulch ist ebenfalls im Baumarkt oder Fachhandel zu bekommen, schützt im Sommer vor Austrocknung und senkt den pH-Wert des Bodens ab, was der Blaubeere gut gefällt.

 

Pflanzung im Freiland

Möchtest du Blaubeeren im Garten anpflanzen, ist zunächst einmal ein ausreichend großes Loch nötig. Dieses sollte etwa 30 cm tief sein. Es sollte doppelt so breit sein wie der Wurzelballen. Spare hier auf jeden Fall nicht an Muskelkraft und leg dich richtig ins Zeug für deine neue Lieblingspflanze. Es lohnt sich, hier mit einem Zollstock die Tiefe und Breite des Loches auszumessen, anstatt nur grob zu schätzen. Fülle das Loch mit der gemischten Erde und setze den Strauch ein. Drücke die Erde gut an und gönne dem Strauch eine große Portion Wasser für einen guten Start an seinem neuen Standort.

 

Pflanzung im Kübel

Für die Kultivierung auf Terrasse oder Balkon ist die passende Größe des Topfes wichtig. In zu kleinen Töpfen hat die Pflanze nicht genug Platz, um viele und kräftige Wurzeln zu entwickeln. Ist der Topf wiederum zu groß, hat sie zu viel Platz und steckt ihre ganze Energie ins Wurzelwachstum. Als Folge bleibt das Wachstum in die Höhe oder die Ausbildung von Früchten auf der Strecke. Bei neu gekauften Pflanzen startest du am besten mit einem Gefäß, das mindestens 20 Liter Volumen hat. Auf dieser Seite findest du einen praktischen Online-Rechner, der dir für jedes Topfmaß das entsprechende Volumen in Litern anzeigt.

Wie alle Beerensträucher ist auch die Blaubeere ein Flachwurzler und benötigt daher Pflanzgefäße, die eher breit als hoch sind. Alle paar Jahre kann die Blaubeere auch in ein größeres Gefäß umziehen, mehr dazu unter "Pflege, Gießen und Düngen".

Pflege, Gießen und Düngen

Viel Pflege erwartet die Blaubeere gar nicht von dir. Am wichtigsten ist natürlich Wasser, denn ohne ausreichend Wasser ist auch der blaueste Traum schnell ausgeträumt. Blaubeeren sind recht durstig, vor allem, wenn sie damit beschäftigt sind, dicke Beeren zu produzieren. Lass deine Pflanze daher nicht für längere Zeit auf dem Trockenen sitzen. Im Sommer kann eine um die Pflanze aufgebrachte Mulchschicht vor Austrocknung schützen.

Hervorragend eignet sich Regenwasser zum Gießen, da Blaubeeren kein sehr kalkhaltiges Leitungswasser mögen. Hast du keine andere Wasserquelle, lass das Gießwasser im besten Fall einige Tage stehen, bevor du es verwendest. Auf diese Weise kann sich der Kalk auf dem Boden des Gefäßes sammeln.

Die Blaubeere freut sich im Frühjahr über eine Düngergabe.

Kompost sollte hier nicht als Dünger verwendet werden, da er oft zu kalkhaltig ist. Ideal ist eine regelmäßige Düngung mit Kaffeesatz oder Resten von schwarzem Tee, da dadurch der Boden saurer wird und die Pflanze mit Stickstoff versorgt wird.

Die Blaubeere muss regelmäßig umgetopft werden, damit sie kräftig wachsen kann. Irgendwann ist das Substrat im Kübel komplett durchwurzelt und alle Nährstoffe sind verbraucht. Du kannst dich nach und nach auf Töpfe mit einem Volumen von 40 - 50 Liter steigern. Blaubeeren freuen sich auch über noch größere Pflanzgefäße, allerdings musst du hier schauen, wie viel Platz du zur Verfügung hast. Je kleiner der Topf, desto kleiner bleibt auch die Pflanze. Irgendwann muss der Topf auch nicht mehr wachsen, ein Umtopfen ist aber trotzdem alle paar Jahre nötig, um die Blaubeere mit frischer Erde zu versorgen.

Schnitt

Nach der Pflanzung deiner Blaubeere kannst du dich erstmal zurücklehnen: Die Sträucher wachsen recht langsam und kompakt, sodass in den ersten Jahren kein Schnitt notwendig ist. Lediglich abgestorbene Äste kannst du abschneiden.

Bei älteren Exemplaren wirst du irgendwann merken, dass die älteren Triebe weniger Früchte tragen und nicht mehr so viele neue Triebe aus der Erde nachwachsen. Dann wird es Zeit, die Pflanze durch einen Schnitt zu neuem Wachstum zu motivieren. Ein Schnitt regt Pflanzen immer dazu an, neue Triebe zu entwickeln bzw. sich stärker zu verzweigen. Meistens ist das erst erforderlich, wenn die Blaubeeren so alt sind, dass sie ihren vollen Ertrag liefern, was ab einem Alter von etwa 7 Jahren der Fall ist. Die kleinen Sträucher sind etwa 3 bis 4 Jahre alt, wenn du sie kaufst.

Am besten funktioniert der Schnitt im Februar oder März bzw. Oktober oder November, solange es frostfrei ist. Schneide immer nur wenige alte Triebe ab, einen starken Schnitt mag die Blaubeere nicht. Mindestens sechs alte Triebe sollten verbleiben, ein paar mehr sind auch in Ordnung. Die jüngeren Triebe solltest du nur abschneiden, wenn sie sehr schwächlich sind oder zu dicht stehen. Blaubeeren tragen an zwei- bis dreijährigen Trieben die meisten Früchte.

Die alten Triebe werden bodennah abgeschnitten. Es kann aber auch sein, dass ein älterer Zweig einen jüngeren Seitentrieb hat, den du erhalten möchtest. Den alten Trieb schneidest du dann kurz über dem Jüngeren ab, so dass dieser sich besser entwickeln kann.

Sehr alte Pflanzen, die kaum noch neue Triebe bilden und bei denen ein regelmäßiger Schnitt vernachlässigt wurde, können auch einmal radikal zurückgeschnitten werden. Dabei werden wirklich alle Triebe auf etwa eine Hand breit gekürzt und die Pflanze so angeregt, neu auszutreiben.

Ernte und Lagerung

Die kleinen Blaubeeren sind zunächst recht klein und hellgrün, reifen dann in leichten Rosatönen heran, wachsen und sind ab Anfang Juli erntereif, wenn sie dick und rundherum blau sind. Die Haupterntezeit ist im Sommer, es können aber auch bis in den Herbst hinein immer noch Früchte nachreifen.

Dein Strauch wird im ersten Jahr schon Früchte tragen, doch erst im zweiten Jahr geht es so richtig los mit einer größeren Ernte. Das dauert noch viel zu lange, magst du dir jetzt denken, und wenn man es genau betrachtet, war der beste Zeitpunkt, um eine Blaubeere zu pflanzen, immer mindestens letztes Jahr. Also los, der zweitbeste Zeitpunkt ist genau jetzt!

Die Früchte unserer Bloomify-Blaubeere eignen sich natürlich super zum sofortigen Naschen, sind aufgrund ihres süßen und hocharomatischen Geschmacks aber auch perfekt für Kuchen oder Marmeladen geeignet. Sie lassen sich ebenfalls super einfrieren und später weiterverarbeiten.

Die Beeren dürfen nicht zu früh geerntet werden - erst, wenn sie rundherum blau sind.

Überwinterung

Ab September entwickeln die Blätter der Blaubeere ihre wunderschöne Herbstfärbung. Ein letzter großer Auftritt, bevor der Strauch in den Wintermonaten alle Blätter verliert und etwas kahl wirkend überwintert.

Unsere Blaubeere ist ziemlich hart im Nehmen, was Kälte angeht! Die Pflanze kann also überleben, wenn es mal kälter werden sollte. Im schlimmsten Fall friert der Strauch einfach oberirdisch ab, um im Frühjahr wieder neu auszutreiben. Im Winter schützt eine Mulchschicht zusätzlich vor Kälte und du kannst du es dir mit einem Glas heißen Blaubeersaft gemütlich machen.

Alle wichtigen Infos zur Überwinterung findest du in unserem Magazin: Himbeere, Blaubeere & Co: Winterharte Pflanzen draußen überwintern.

Neben Rot- und Orangetönen können sich die Blätter auch violett verfärben - hier eine Aufnahme aus dem November.

Krankheiten und Schädlinge

Unsere Bloomify-Blaubeere ist sehr robust und wenig anfällig für Krankheiten. Sehr wichtig ist es, dass Staunässe vermieden wird, da diese zu fauligen Wurzeln und Pilzbefall führen kann.

Stehen die Pflanzen zu dicht oder wird ein Rückschnitt zu lange vernachlässigt, kann sich der Frostspanner ausbreiten, der junge Knospen und Blüten befällt. Solltest du weiße Gespinste an Pflanzenteilen entdecken, schneide diese ab und kontrolliere die Pflanze regelmäßig, ob sich der Befall ausbreitet.

Nährwerte

Blaubeeren sind super gesund, denn sie enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe sowie Antioxidantien, die ein gesundes Immunsystem unterstützen.

Nährwerte je 100g

Kalorien 36 kcal
Fett 0,6 g
Kohlenhydrate 6 g
Eiweiß 0,6 g

Fragen & Antworten zu unserer Blaubeere

Ja, unsere Blaubeere fühlt sich in einem Topf genauso wohl wie im Freiland. Eine Topfkultur ist jedoch sehr praktisch, da ihre Ansprüche an eine leicht saure Erde dann einfach erfüllt werden können. Wenn das Pflanzgefäß darüber hinaus ausreichend groß ist und Wasser abfließen kann, dann steht einem Obstgarten auf Balkon oder Terrasse nichts mehr im Weg.

Du kannst mit einem kleineren Topf starten, solltest die Blaubeere aber im 2. Jahr in einen größeren Topf umpflanzen. Sie bekommt viele neue Triebe und braucht dafür ausreichend Platz in der Erde. Große, etablierte Pflanzen brauchen irgendwann mal mindestens 30 Liter Erdvolumen. Das entspricht einem Topfdurchmesser von etwa 40 cm. Aber du kannst sie auch in Gefäße mit 40 - 50 Liter Volumen pflanzen, je nachdem, wie viel Platz dir zur Verfügung steht.

Ganz junge Heidelbeersträucher sind zu Beginn auch mit weniger Platz zufrieden. Daher eignet sich unser Bloomify Topf mit einem Durchmesser von 25 cm zum Beispiel gut.

Man kann beides sagen. Unsere Bloomify Blaubeere kann man auch als Kulturheidelbeere bezeichnen. Die Früchte sind hellblau und richtig schön groß. Sie unterscheiden sich deutlich von den kleinen, dunkelblauen Waldheidelbeeren, die im rohen Zustand auch schonmal Zungen und Finger blau färben. Die große Blaubeere hingegen entfaltet ihre Farbkraft erst im gegarten Zustand. Das Naschen vom Strauch ist also auch im weißen T-Shirt gefahrlos möglich.

Ja, ideal ist ein eher halbschattiges Plätzchen. Die Blaubeere steht nicht gerne in der prallen Sonne.

Heidelbeeren mögen einen halbschattigen bis sonnigen Standort. Die Pflanzen stammen ursprünglich aus Wäldern, daher macht ihnen etwas Beschattung gar nichts aus. Allerdings benötigen sie ebenfalls ausreichend Sonnenlicht, um süße und aromatische Früchte zu entwickeln. Idealerweise suchst du einen geschützten Standort für sie aus, an dem sich die Wärme gut hält.

Der Strauch wird etwa 1,50 m hoch, sowohl im Freiland als auch in großen Kübeln. Er wächst eher aufrecht und wird maximal einen Meter breit.

Möchtest du mehrere Blaubeerpflanzen ins Beet setzen, achte auf einen Abstand von etwa 100 cm zwischen ihnen.

Der Blaubeere steckt es noch in den Genen, dass sie ursprünglich aus Wäldern stammt. Daher mag sie ihren Boden leicht “waldig”. Das heißt, dass die Erde leicht sauer sein muss. Das erreicht man ganz einfach, indem man normale Pflanzerde mit etwas “Wald” vermischt, also beispielsweise Rindenmulch oder Rindenkompost von Nadelbäumen.

Unsere Bloomify Heidelbeere kann ganzjährig gepflanzt werden, wenn es nicht gerade friert oder eine wochenlange Hitzewelle angesagt ist. Oft liest man, dass Beerensträucher entweder von September bis November oder im zeitigen Frühjahr gepflanzt werden müssen. Das trifft aber auf sogenannte Containerware nicht zu. Das Wort klingt nicht so toll, bedeutet aber lediglich, dass die Pflanzen in einem Topf aufgewachsen. Daher sind sie schon gut in der sie umgebenden Erde verwurzelt. Im Gegensatz dazu werden auch wurzelnackte Heidelbeersträucher verkauft. Diese sind etwas empfindlicher sind, was den richtigen Pflanzzeitpunkt angeht.

Gedüngt werden müssen Blaubeeren nicht so stark, etwas Langzeitdünger im Frühjahr ist ausreichend.

Da die Wurzeln der Blaubeere flach unter der Erdoberfläche wachsen, kann die Pflanze keine Wasservorräte in tieferen Erdschichten anzapfen. Aus diesem Grund müssen junge Pflanzen im Freiland regelmäßig gegossen werden, ältere Pflanzen in sehr warmen und trockenen Sommern ebenso. Besonders, wenn sie dicke Früchte produzieren sollen.

Blaubeeren im Topf brauchen natürlich mehr Wasser, die Erde sollte nie ganz austrocknen, aber auch nicht dauerhaft nass sein. Das Wasser muss immer abfließen können.

Ab Mitte Juli beginnt endlich die Blaubeerzeit und erstreckt sich noch über den gesamten August.

Die Früchte sind erst noch hell und leicht grünlich. Sie werden immer größer und bekommen irgendwann rote Wangen. Aber erst, wenn sie rundum blau sind, sind sie reif.

Bienen und andere Insekten tragen den Pollen einer Blüte zu einer anderen Blüte. Blaubeeren sind sogenannte Selbstbestäuber. Das heißt, dass die Blüten zwar von Bienen und anderen Insekten bestäubt werden, der Pollen aber von einer einzelnen Pflanze stammen kann. Man braucht also nur eine Pflanze für eine gute Ernte.

Die glockenförmigen Blüten öffnen sich im Mai. Sie sind weiß und etwas unscheinbarer als die leuchtend blauen Früchte.

Ja, die Blaubeere ist winterhart und steckt Temperaturen bis -40 Grad locker weg. Im Beet brauchen nur junge Pflanzen etwas Schutz, die erst später im Jahr gepflanzt wurden. Du kannst den Boden rund um den Strauch zum Beispiel dick mit Tannenzweigen abdecken, um die Wurzeln zu schützen. Die sitzen bei der Blaubeere nämlich direkt unter der Erde. Erwachsene Pflanzen brauchen im Freiland keinen Winterschutz.

Bei Blaubeeren im Topf hingegen muss das Pflanzgefäß geschützt werden, sonst friert die Erde durch und die Wurzeln werden beschädigt. Es gibt dickes Wintervlies, aber auch Schutzmaterialien aus Jute. Alle wichtigen Infos dazu findest du in unseren Magazin-Artikeln zur Überwinterung der Blaubeere und zur Winterzeit auf Balkon und Terrasse.

Ja, zumindest die Blaubeeren im Topf. Sie müssen natürlich deutlich weniger gegossen werden als im Sommer, da sie im Herbst ihre Blätter abwerfen und darüber auch kein Wasser mehr verdunstet. Austrocknen dürfen sie aber nicht. Sie werden am besten tagsüber an frostfreien Tagen gegossen, damit das Wasser nicht gefriert.

Eine junge Blaubeerpflanze muss öfter umgetopft werden als ein älteres Exemplar. Sie braucht einen neuen Topf, wenn die Erde im alten Topf komplett durchwurzelt ist. Wenn du die Pflanze direkt nach dem Kauf in einen Topf mit einem Volumen von etwa 25 - 30 Litern pflanzt, steht das nächste Umtopfen meistens erst nach 2 bis 3 Jahren auf dem Programm. Nach weiteren 2 bis 3 Jahren kannst du sie nochmal umtopfen und dich so auf ein Volumen von 40 bis 50 Liter steigern. Danach muss die Blaubeere noch seltener umgetopft werden. Auch, wenn der Topf irgendwann nicht mehr größer wird, freut sich die Pflanze trotzdem über einen Austausch der Erde und frische Nährstoffe.

Der beste Zeitpunkt zum Umtopfen ist das Frühjahr, bevor die Heidelbeere mit dem Wachstum loslegt. Du kannst sie aber auch im Herbst umtopfen.

Erst, wenn einzelne alte Zweige nach einigen Jahren keine Früchte mehr tragen, müssen sie im Herbst abgeschnitten werden. Es wachsen aber immer genug junge nach.

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