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Zitronenbaum umtopfen in 3 Schritten

Ein neues Zuhause für deinen Zitronenbaum

Damit er gesund und kräftig wächst und viele Zitronen bildet, musst du deinen Zitronenbaum umtopfen und ihm neue Erde gönnen. Mit diesen 3 einfachen Schritten klappt es garantiert. Wir zeigen dir, wie es geht und worauf du achten musst.

Warum und wie oft muss ich meinen Zitronenbaum umtopfen?

Zitronenbäume wachsen nur langsam und müssen etwa alle 2 - 3 Jahre umgetopft werden. Du musst deine Zitrone umpflanzen, wenn sie frische, nährstoffreiche Erde braucht oder keinen Platz mehr im Topf hat. Das erkennst du einerseits daran, dass deine Zitrone noch langsamer als sonst wächst oder die Wurzeln unten aus den Abzugslöchern im Topfboden kriechen.

Auch, wenn sich Schädlinge oder Krankheiten in der Erde und den Wurzeln tummeln, solltest du deinen Zitronenbaum umpflanzen. Ebenso, wenn Staunässe aufgetreten ist und die Wurzeln zu verfaulen drohen.

 

Zitronenbaum umtopfen: Zeitpunkt ist entscheidend

Hat sie zu wenig Platz oder braucht deine Zitrone neue Erde, bildet sie außerdem weniger Blüten und Früchte. Spätestens dann solltest du ihr einen größeren Topf gönnen und die Zitrone umpflanzen. Die beste Zeit zum Umtopfen ist im Frühjahr, wenn die Zitrone allmählich aus ihrer Winterruhe erwacht. Dies ist ungefähr Ende März oder Anfang April der Fall. Dann kann der Zitronenbaum direkt in die neue und nährstoffreiche Erde hineinwachsen.

 

Kann ich meinen Zitronenbaum im Herbst umtopfen?

Da sich der  Zitronenbaum im Herbst langsam auf die kalte Jahreszeit vorbereitet und das Wachstum allmählich einstellt, solltest du ihn auf keinen Fall im Herbst oder Winter umtopfen. Zitronen sind sehr kälteempfindlich und müssen die kalte Jahreszeit an einem frostfreien Ort verbringen. Darauf bereitet sich der Zitronenbaum im Herbst vor und beginnt, Energie einzusparen.

Umtopfen bedeutet für das Bäumchen Stress. Im Herbst hat es nicht mehr genügend Zeit und Kraft, sich richtig anzuwurzeln, bevor es in die Winterruhe geht. Das hätte zur Folge, dass der Zitronenbaum geschwächt wird und Krankheiten und Schädlinge im Winter bekommt. Weil der Zitronenbaum in dieser Zeit so gut wie keine Nährstoffe verbraucht, kann er den Winter ruhig in seiner alten Erde stehen bleiben.

 

Muss ich meinen Zitronenbaum nach Kauf unbedingt umtopfen?

Es ist prinzipiell zwar kein “Muss”, den Zitronenbaum sofort nach dem Kauf umzutopfen. Allerdings stehen die Zitronenbäumchen, bevor sie in ihrem neuen Zuhause landen, in der Regel schon ziemlich lange in ihrer alten Erde. Dadurch ist es einerseits zu eng in ihrem Topf, andererseits sind die Nährstoffe in der Erde aufgebraucht.

Nach ein paar Tagen Eingewöhnung solltest du dein neues Zitronenbäumchen also lieber umtopfen und ihm einen größeren Topf mit frischer Erde gönnen.

 

Darf ich meinen Zitronenbaum umtopfen, wenn er Früchte trägt?

Ja, das ist kein Problem. Unsere Bloomify Zitrone trägt fast das ganze Jahr über Früchte und Blüten und es macht ihr nichts aus, gleichzeitig umgepflanzt zu werden.

In seinem neuen Zuhause zieht Zeus gerne in einen größeren Topf um.

Die richtige Erde für deinen Zitronenbaum

Zitronenbäume bevorzugen eine lockere, durchlässige Erde mit einem eher sauren pH-Wert von 5,5 bis 6,5. Du kannst spezielle Zitruspflanzen-Erde im Handel kaufen oder einfach gewöhnliche Pflanzerde mit Sand, Kies oder Schotter mischen. Du kannst außerdem eine Schicht Blähton oder Kies als Drainage auf den Topfboden geben, um Staunässe vorzubeugen. Eine Portion Kompost oder Langzeitdünger im Substrat sorgt dafür, dass dein Zitronenbaum den ganzen Frühling und Sommer über genügend Nährstoffe zur Verfügung hat.

 

Beim Umtopfen bekommt der Zitronenbaum frische Erde.

Wie groß muss der Topf sein?

Der Topf für deinen Zitronenbaum sollte groß genug sein, damit der vollständige Wurzelballen bequem hineinpasst, aber nicht viel größer. Zitronenbäume mögen es nämlich etwas enger in ihren Töpfen, da sie in der Wildnis auf steinigen, engen Böden wachsen. Der Topf sollte außerdem unbedingt Drainagelöcher im Boden haben, damit überschüssiges Wasser abfließen kann.

Auch andere Zitrusbäume wie die Kumquat brauchen keine allzu großen Töpfe.

Zitronenbaum umtopfen: In 3 Schritten zum Ziel

Ist der Zeitpunkt zum Umtopfen gekommen, suchst du dir am besten einen möglichst sonnigen und warmen Tag aus.

  1. Hole zunächst den Zitronenbaum aus seinem alten Topf und untersuche sorgfältig seinen Wurzelballen. Entferne alle alten, kranken oder verkümmerten Wurzeln und schüttele vorsichtig die alte Erde aus.
  2. Fülle nun eine dünne Drainageschicht aus Kies oder Blähton (ca. 5 cm hoch) und danach ein wenig frische Pflanzerde in den Topf. Setze anschließend den Zitronenbaum in den neuen Topf und fülle ihn mit der neuen Erde auf, bis der Wurzelballen vollständig bedeckt ist. Achte darauf, dass die Wurzeln vollständig mit Erde bedeckt sind, das Bäumchen aber nicht zu tief in der Erde steht.
  3. Gib deinem Zitronenbaum zum Schluss noch einen kräftigen Schluck Wasser und stelle ihn an einen warmen und sonnigen Ort.

Dort kann sich dein Zitronenbaum nun in Ruhe anwurzeln. Schon bald kannst du dich über neue Blätter, duftende Blüten und saftige Zitronen freuen!

Zum Weiterstöbern

Hier gibt's noch mehr Infos rund um die Zitrone:

Übrigens: Was für die Zitrone gilt, gilt in den meisten Fällen auch für unsere Limetten Lili und Ronda, Kumquat Kasimir, Calamondinorange Carmen & Co.

 

Hast du Lust auf einen eigenen Zitronenbaum?

Unsere Zitrone Zeus wartet schon! Wie wär's mit einem passenden Übertopf, guter Pflanzerde oder etwas Dünger?

 

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