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Mini-Wassermelone pflegen für Dummies

Mit unserer Anleitung kannst du bald deine eigenen Mini-Wassermelonen ernten!

Mini-Wassermelonen sind wunderbar! Das knallrote Fruchtfleisch und die quietschgrüne Farbe machen gute Laune und verbreiten Sommerfeeling. Die Früchte sind super lecker, saftig-süß und stecken voller Vitamine. Und das Beste: Du kannst sie sogar auf deinem Balkon anbauen! Wir verraten dir, wie du deine Mini-Wassermelone pflegen musst, damit sie ganz viele Früchte bildet.

Einmal Sonne, bitte!

Ursprünglich stammt die Wassermelone (Citrullus lanatus) aus tropischen Gebieten Afrikas, wird heute aber auch in anderen Gegenden erfolgreich kultiviert, wenn ihre Bedingungen an ausreichend Wärme erfüllt sind.

Sowohl die Früchte, als auch die Pflanze selbst sind bei klassischen Wassermelonen ganz schön groß. Deshalb gibt es inzwischen Züchtungen, die deutlich kleiner sind. Ihre Früchte erreichen eine handliche Größe von etwa 15 cm und sind super süß. Dafür sind deutlich mehr Früchte vorhanden, als bei den großen Wassermelonen. Die Gewächse selbst werden nicht ganz so groß und können auch im Kübel kultiviert werden. Unsere Bloomify Wassermelone Werner ist ebenfalls eine solche Mini-Wassermelone.



Mini-Wassermelonen lieben es so sonnig und warm wie möglich.

Mini-Wassermelone pflegen: Standort & Boden

Die Wassermelone ist eine einjährige, krautige Kletterpflanze, die mit ihren Ranken aber auch “waagerecht klettern” kann, also bodennah herumkriecht. Das hat sie mit einem ihrer Geschwister, dem Kürbis, gemeinsam. Genau wie er gehört sie zusammen mit Zucchini und Gurken zur Familie der Kürbisgewächse. Da Mini-Wassermelonen keinen Frost vertragen, können sie etwa ab Mitte oder Ende Mai ausgepflanzt werden.

 

Viel Sonne, wenig Regen

Wichtig für unsere Mini-Wassermelone ist ein warmer und geschützter Standort. Je kühler es ist, desto magerer fällt die Ernte aus. Im Idealfall bekommt deine Mini-Wassermelone einen Platz im Gewächshaus. Aber auch eine nach Süden gerichtete, sonnige Hauswand ist super geeignet. Beachte, dass die Blätter trocken bleiben sollten; viel Regen und Feuchtigkeit begünstigen die Ausbreitung von Mehltau.

 

Im Gewächshaus sind Wassermelonen bei jedem Wetter gut aufgehoben.

Die Erde: Immer locker bleiben

Die Mini-Wassermelone braucht humus- und nährstoffreiche, lockere Erde. Auf keinen Fall darf die Erde schwer und lehmig sein. So ein Boden muss mit humusreicher Erde und etwas Sand vor der Pflanzung aufgelockert werden. Bei der Kultivierung im Kübel ist eine Drainageschicht am Boden des Topfes nötig, die du aus gröberem Kies, Tongranulat oder auch Steinen anlegen kannst. So bekommt die Melone keine nassen Füße durch Staunässe. Für den Anbau im Kübel eignet sich nährstoffreiche Pflanzerde.

Mini-Wassermelone pflegen: gießen & düngen

Wasser marsch: Mini-Wassermelone gießen

Wassermelonen brauchen, wie ihr Name bereits verrät, sehr viel Wasser! Gerade im Sommer, wenn die Früchte heranwachsen, ist der Wasserbedarf besonders hoch und die Mini-Melone freut sich über regelmäßiges Gießen, bei hohen Temperaturen durchaus einmal täglich. Das Wasser sollte dabei auch in tiefere Erdschichten vordringen. Wassermelonen, die im Kübel wachsen, brauchen natürlich mehr Wasser als solche im Gewächshaus oder Freiland. Achte darauf, dass die Blätter trocken bleiben, denn damit machst du es Krankheitserregern schwieriger, sich auszubreiten.



Gieße immer von unten, um nasse Blätter zu vermeiden.

Den Hunger stillen: Mini-Wassermelonen düngen

Genau wie andere Kürbisgewächse sind Mini-Wassermelonen Starkzehrer und benötigen viele Nährstoffe. Versorge sie direkt bei der Pflanzung mit ausreichend organischem Langzeitdünger und/oder Komposterde. Darüber hinaus freut sie sich über weitere regelmäßige Düngergaben. Selbstgewonnener Flüssigdünger, zum Beispiel aus einem Bokashi-Eimer, aber auch Brennnesseljauche eignen sich gut beim Anbau im Topf. Im Beet kannst du ab und an Komposterde rund um die Pflanze verteilen und etwas in den Boden einarbeiten.

Ab August wird die Mini-Wassermelone nicht mehr gedüngt, damit die Pflanze nicht weiter wächst, sondern stattdessen die Früchte ausreifen.



Kompost ist ein hervorragender Langzeitdünger für deine Mini-Wassermelone.

Zum Weiterstöbern

Hier gibt's noch mehr Infos rund um die Mini-Wassermelone:

 

Hast du Lust auf eine eigene Mini-Wassermelone?

Unsere Mini-Wassermelone Werner wartet schon! Wie wär's mit einem passenden Übertopf, guter Pflanzerde, Langzeitdünger oder einer Gartenschere für die Ernte?

Die Pflege hat sich gelohnt: die erste reife Wassermelone!

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