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  • Himbeeren pflanzen: Alles über Zeitpunkt, Standort und die richtige Erde

Wie pflanzt man eine Himbeere?

Alles, was du brauchst & wissen musst

Du hast dir eine Himbeerpflanze gekauft? Gute Entscheidung! Jetzt geht es darum, wie die Himbeere am besten an ihren neuen Standort im Garten oder auf dem Balkon gepflanzt wird. Wir erklären dir alles, was wichtig ist, wenn du Himbeeren pflanzen möchtest.

Himbeeren pflanzen: In Reihen, einzeln oder in der Gruppe

In Reihen eine eigene kleine Obstplantage anlegen

Himbeerpflanzen eignen sich sehr gut dazu, in Reihen zu wachsen. Sie bilden immer wieder neue Triebe, sodass sich Lücken in den Reihen schnell schließen und du irgendwann eine richtige Himbeerhecke hast. Dafür brauchst du natürlich den entsprechenden Platz. Zwischen den einzelnen Pflanzen kannst du jeweils 30 - 50 cm Platz lassen. Je mehr Abstand, desto länger dauert es, bis die Lücken geschlossen sind, aber umso besser können sich die einzelnen Pflanzen auch entwickeln. In eine Reihe von zum Beispiel 3 Metern passen also etwa 7 bis 11 Pflanzen.

Legst du mehrere Reihen an, sollten diese einen Abstand von mindestens 1,50 Meter zueinander haben, besser sind 2 Meter. Dann kannst du noch bequem zwischen ihnen hindurchgehen. Beim Reihenabstand kommt es auch auf die Himmelsrichtung der Reihen an, da sie sich gegenseitig nicht zu sehr beschatten sollten.

Himbeeren in Reihen wachsen meist an Rankgerüsten. Dazu können Pfosten oder stabile Stäbe mit Schnüren oder dickerem Draht verbunden werden. Die Himbeerpflanzen an sich belasten die Gerüste gewichtsmäßig nicht allzu sehr, doch die Konstruktion sollte auch kräftigerem Wind standhalten können.

Einzelpflanzen und Gruppen

Himbeeren können natürlich auch einzeln oder in kleinen Grüppchen stehen. Innerhalb einer Gruppe reicht ein Abstand von etwa 30 - 40 cm zu den anderen Himbeeren aus. “Fremde” Nachbarn sollten hingegen etwa 40 - 50 cm entfernt stehen.

In Töpfen gilt: Immer nur eine Himbeere pro Topf pflanzen. Ausnahmen bilden große, längliche Pflanzgefäße wie Maurerkübel.

Himbeeren pflanzen: Wann ist der beste Zeitpunkt?

Himbeeren können ganzjährig gepflanzt werden, wenn es nicht gerade friert oder Frost droht. Oft liest man, dass Beerensträucher entweder im Herbst oder im zeitigen Frühjahr gepflanzt werden müssen - das trifft aber auf sogenannte Containerware nicht zu. Das Wort klingt nicht so toll, bedeutet aber lediglich, dass die Pflanzen in einem Topf aufgewachsen und somit schon gut in der sie umgebenden Erde verwurzelt sind. Im Gegensatz dazu werden auch wurzelnackte Himbeersträucher verkauft, die etwas empfindlicher sind, was den richtigen Pflanzzeitpunkt angeht.

Ideale Zeiträume zum Pflanzen von Himbeeren finden sich je nach Witterung meistens von Februar bis Ende Juni und dann wieder ab Ende August bis Ende Oktober. Im Juli und August ist es oft heiß und trocken. Eine Pflanzung ist dann auch möglich, aber mit mehr Gießaufwand verbunden.

Aufpassen musst du vor allem, wenn die Sonneneinstrahlung sehr hoch ist. Himbeeren mögen es zwar warm und sonnig, bei Jungpflanzen besteht aber immer die Gefahr, dass ein Sonnenbrand auftritt, da die jungen Blätter noch nicht an das direkte Sonnenlicht gewöhnt sind. Lasse neu gekaufte Pflanzen daher immer erstmal an einem zwar hellen Platz stehen, aber ohne direktes Sonnenlicht. Gewöhne sie innerhalb von einigen Tagen langsam an die Sonne.

Himbeeren pflanzen im Herbst

Himbeeren im Herbst zu pflanzen, bringt einige Vorteile. So ist die Sonneneinstrahlung gegenüber dem Sommer stark vermindert, sodass die Gefahr von Sonnenbrand an den Blättern der Pflanze so gut wie nicht mehr gegeben ist. Der Erdboden im Freiland ist meistens schön feucht und auch im Topf trocknet die Erde nicht mehr so schnell aus. Du musst die junge Himbeere trotzdem noch regelmäßig mit Wasser versorgen, damit sie gut anwächst.

Je nach Witterung und Klima in deiner Region kann es auch im Herbst schon Nachtfröste geben. Das kann zum Problem werden, wenn du deine jungen Himbeeren im Topf noch nicht ausreichend vor tiefen Temperaturen geschützt hast. Aber auch im Freiland können frisch gepflanzte Himbeeren dem Frost noch nicht so viel entgegensetzen.

Wenn du deine Himbeere im Herbst gepflanzt hast, schaust du dir am besten direkt an, wie das mit der Überwinterung der Himbeere funktioniert.

Himbeeren pflanzen im Frühling

Während es im Herbst schon frieren kann, kann es im Frühjahr noch frieren. Hier musst du also die gleichen Dinge beachten wie bei einer Pflanzung im Herbst. Leichte Nachtfröste sind für die jungen Himbeeren mit ausreichend Schutz aber kein Problem.

Erst ab Mitte Mai ist die Gefahr von frostigen Nächten komplett gebannt, aber in den meisten Regionen Deutschlands kannst du auch schon eher im Frühling Himbeeren pflanzen. Achte auf die Wettervorhersage, denn die Witterung kann von Jahr zu Jahr ganz unterschiedlich sein.

Die Pflanzung im Frühjahr hat ebenfalls den Vorteil, dass die Sonneneinstrahlung noch nicht so stark ist. Außerdem hat deine Himbeere den ganzen Sommer lang Zeit, kräftige Wurzeln zu bilden. So ist sie für ihren ersten Winter gut gewappnet.

Der beste Standort für die Himbeerpflanze

Himbeerpflanzen lieben sonnige Plätze, vertragen aber auch etwas Halbschatten. Suche deiner Himbeere aber auf keinen Fall einen schattigen Standort aus. Die Früchte werden erst dann schön groß und süß, wenn sie in der Sonne heranreifen können. Kübelpflanzen haben den Vorteil, dass sie mobil sind. Du kannst sie in der kalten Jahreshälfte etwas schattiger, dafür aber geschützter aufstellen, zum Beispiel in der Nähe einer Hauswand.

Im Freiland musst du darauf achten, dass die Himbeere rund ums Jahr ausreichend Sonne abbekommt. Blattlose Bäume können im Frühjahr darüber hinwegtäuschen, wie schattig es im Sommer unter ihnen wird.

Himbeeren auf Balkon oder Terrasse pflanzen?

Himbeeren gedeihen sowohl im Freiland als auch in großen Töpfen. Somit ist für sie natürlich auch ein Standort auf dem Balkon oder der Terrasse geeignet. Achte aber unbedingt darauf, sie in einen Topf zu pflanzen, der groß genug ist. Je nach Sorte brauchen sie außerdem eine Rankhilfe. Manche Sorten verzweigen sich stärker als andere. Unsere Bloomify Himbeere wächst hingegen eher aufrecht und ist schon mit einigen Bambusstäben als Stütze zufrieden.

Himbeeren pflanzen: So wird’s gemacht

Das Einpflanzen an sich ist gar nicht schwierig. Wenn du einen geeigneten Standort gefunden hast, musst du nur noch wissen, welche Erde Himbeeren bevorzugen - und dann kann es auch schon losgehen.

Die richtige Erde für Himbeerpflanzen

Himbeeren mögen es, wenn die Erde stets leicht feucht, locker, humos und schön nährstoffreich ist. Einem entweder sehr harten, lehmigen Gartenboden oder einem andererseits sehr sandigen Boden musst du geeignete Pflanzerde untermischen, zum Beispiel Komposterde oder unsere Bloomify Erde.

Für Himbeeren im Topf kannst du ebenfalls Komposterde oder nährstoffreiche Pflanzerde verwenden.

Ganz wichtig: Himbeeren vertragen keine Staunässe und dauerhaft nasse Erde. Töpfe brauchen daher unbedingt Abflusslöcher. Im Freiland solltest du darauf achten, die Himbeeren nicht in eine Senke zu pflanzen, in der sich Regenwasser sammelt.

Zum Pflanzen brauchst du:

  • Freiland: Einen Spaten, ggf. Sand oder Komposterde, um schweren Boden zu lockern
  • Kübel: Eine Gartenschaufel, Pflanzerde, Topf, ggf. Übertopf
  • Dünger, am besten organischer Langzeitdünger oder Kompost

Als erstes musst du die Pflanze behutsam aus ihrem bisherigen Topf heben und ein wenig von der alten Erde entfernen. Die Wurzeln sollten dabei nicht beschädigt werden, oft reicht es schon, die alte Erde etwas abzuschütteln. Ist der Ballen sehr fest, kannst du ihn aber schon etwas “kneten” und leicht aufreißen. Du kannst die Himbeere auch für ein paar Stunden oder über Nacht in einen Eimer Wasser stellen. So können sich die Wurzeln schon mal mit Wasser vollsaugen und die Pflanze wächst leichter an.

Nach ein paar Stunden im Wasser haben sich die Wurzeln damit vollgesogen.

 

Himbeeren pflanzen ins Freiland

Lockere deinen Gartenboden gründlich auf und hebe mit dem Spaten ein Loch aus, das mindestens doppelt so groß ist wie der Wurzelballen. Je schwerer und verdichtetet dein Gartenboden ist, desto besser solltest du die Erde rundherum lockern und ein extra breites Loch ausheben. Achte in jedem Fall darauf, dass es nicht zu tief ist.

Je nach Beschaffenheit deines Gartenbodens kannst du diesen noch mit nährstoffreicher Pflanzerde, Komposterde oder Sand vermengen. Sand ist nur nötig, wenn dein Boden sehr hart und lehmig ist.

Bei der Pflanzung kannst du die Himbeere auch direkt mit Dünger versorgen. Ideal geeignet sind organische Langzeitdünger. Kompost ist zum Beispiel ein organischer Dünger, der über eine lange Zeit wirkt. Du kannst Langzeitdünger auch kaufen, wenn du keinen Komposthaufen hast. Es gibt sie unter anderem in Pelletform, wie unseren Bloomify Dünger. Diesen kannst du mit der ausgehobenen Erde vermengen oder später oberflächlich einarbeiten.

Setze die Himbeerpflanze mittig ins Pflanzloch. Überprüfe, ob sie zu tief steht. Himbeeren sind Flachwurzler und treiben schlecht aus, wenn sie zu tief gepflanzt werden. Im Gegenteil: Du kannst die Himbeere nach dem Pflanzen etwas mit Erde anhäufeln, das gefällt ihr besonders gut.

Halte die Himbeere am besten mit einer Hand fest und fülle mit der anderen das Loch etwa zur Hälfte mit der ausgehobenen Erde auf. Drücke diese leicht an und fülle das Loch komplett auf. Nach dem Angießen der Jungpflanze sackt die Erde meist noch ab, sodass du das Pflanzloch nach der ersten kräftigen Wassergabe noch mal mit etwas Erde auffüllen kannst.

Du kannst die Himbeerpflanze auch noch anhäufeln, indem du etwa eine handbreit lockere Erde rund um die unteren Triebe verteilst.

Bei einer Pflanzung im Frühjahr solltest du erstmal auf eine Mulchschicht um die Pflanze verzichten. Der Boden ist noch kalt und kann durch die Abdeckung nicht von der Sonne aufgewärmt werden. Im Sommer hingegen ist es positiv, wenn eine Mulchschicht die Feuchtigkeit im Boden hält und vor Austrocknung schützt.

Brauchen Himbeerpflanzen eine Wurzelsperre?

Himbeeren sind Flachwurzler und ihre Wurzeln breiten sich in den obersten Bodenschichten aus. Im Freiland kommt es daher häufig zu Ausläufern, sprich kleinen Trieben, die rund um die Pflanze aus dem Boden sprießen. Wenn du das nicht möchtest, kannst du deine Himbeere mit einer Wurzelsperre im Zaum halten: Dazu wird bei der Pflanzung eine Umrandung um den Wurzelballen in die Erde gesetzt. Dazu kannst du einen großen Pflanztopf verwenden oder auch Stein- oder Holzplatten senkrecht an den Wänden des ausgehobenen Pflanzlochs verlegen.

 

Himbeeren pflanzen in einen Topf

Am wichtigsten ist hier die Größe des Topfes. In zu kleinen Töpfen hat die Himbeere nicht genug Platz, um viele und kräftige Wurzeln zu entwickeln. Ist der Topf wiederum zu groß, hat sie zu viel Platz und steckt ihre ganze Energie ins Wurzelwachstum. Als Folge bleibt das Wachstum in die Höhe oder die Ausbildung von Früchten auf der Strecke.

Bei neu gekauften Pflanzen startest du am besten mit einem Gefäß, dass etwa 25 Liter Volumen hat. Töpfe mit einem Durchmesser von etwa 35 cm und einer Höhe von 30 cm fassen ca. 25 Liter Erde. Zum Vergleich: ein DIN-A4-Blatt ist an der langen Seite etwa 30 cm lang. Mit Hilfe von praktischen Online-Rechnern kannst du dir für jedes Topfmaß das entsprechende Volumen in Litern anzeigen lassen.

Plane eine Schicht aus Kies, Blähton oder ähnlichen Materialien unten im Topf ein, damit Wasser gut abfließen kann. Wähle also im Zweifel lieber einen etwas größeren Topf und gönne der Himbeere eine etwas dickere Drainageschicht.

Nach der Drainageschicht folgt so viel Erde, dass die Himbeere nicht zu tief gepflanzt wird. Du kannst die Pflanze jetzt auch direkt mit einem organischen Dünger versorgen. Vermische dazu Kompost oder Langzeitdünger mit der Pflanzerde und fülle den Topf rund um die Himbeere damit auf.

Jetzt wird die Himbeere mit Wasser versorgt. Sackt dabei die Erde im Topf ab, kannst du noch mehr Erde nachfüllen.

Die Himbeere wird direkt bei der Pflanzung mit Langzeitdünger versorgt.

Der perfekte Topf für Himbeerpflanzen

Töpfe aus Ton oder Terrakotta

Du kannst deine Himbeere direkt in einen Tontopf mit Abflussloch pflanzen. Allerdings haben diese einige Nachteile.

Sie sind sehr schwer und damit, einmal bepflanzt, schwierig zu handhaben.

Unglasierte Töpfe haben eine poröse Oberfläche und lassen Wasser verdunsten. Das ist im Sommer einerseits vorteilhaft, da es für eine natürliche Kühlung des Topfes sorgt. Andererseits musst du die Himbeerpflanze öfter gießen, damit die Erde nicht austrocknet. Himbeeren finden es super, wenn die Erde stets leicht feucht ist.

Im Winter wollen wir den Topf warmhalten; unglasierte Tontöpfe brauchen dann einen etwas dickeren Frostschutz. Haben sie sich mit Wasser vollgesogen, können sie bei starkem Frost kaputtgehen, da sich das Wasser im Material ausdehnt, wenn es gefriert.

Durch die Feuchtigkeit im Material entstehen mit der Zeit Kalkflecken oder auch ein leichter Algenbewuchs. Tontöpfe müssen daher regelmäßig gereinigt werden.

Gut gepflegt, sehen sie allerdings toll aus und sind für Himbeeren geeignet, wenn du die oben genannten Punkte beachtest. Außerdem ist das Gewicht auch ein Pluspunkt: Die Töpfe kippen weniger leicht um.

Töpfe aus Kunststoff

Eine Möglichkeit ist es, die Himbeere in einen leichteren Kunststofftopf zu pflanzen. Damit ist sie mobil. Es gibt mittlerweile viele Pflanzkübel, die aus recyceltem Plastik oder anderen Kunststoffen hergestellt sind, die besser für die Umwelt sind als herkömmliche Töpfe.

Aber Achtung: Vor allem dunkle Kunststoffkübel heizen sich in der Sonne stark auf. Somit wird die Erde sehr warm, trocknet schnell aus und die Wurzeln können überhitzen. Dunkle Töpfe sollten daher nicht an sehr sonnigen Standorten aufgestellt werden.

Ein zusätzlicher Übertopf kann vor Überhitzung schützen. Dieser muss aber auch ein Abflussloch haben, wenn deine Himbeere Regenwasser abbekommt. Steht sie überdacht, kannst du überschüssiges Gießwasser auch aus dem Übertopf ausgießen - das darfst du aber nicht vergessen!

Ein Übertopf schützt übrigens auch vor kalten Temperaturen, da Kunststoffgefäße meist sehr dünnwandig sind.

Bei Töpfen aus leichtem Material solltest du ein eher breites und dafür weniger hohes Modell wählen. Himbeeren sind Flachwurzler und brauchen keine besonders hohen Töpfe. Außerdem ist die Gefahr des Umkippens dann geringer. Mit einer Drainageschicht aus Kies und vollgefüllt mit feuchter Erde sollte aber auch ein Plastiktopf keine Gefahr laufen, schnell umzukippen.

Töpfe oder Wannen aus Zink oder anderem Metall

Pflanzgefäße aus Metall solltest du immer nur als Übertöpfe verwenden. Das Material ist nicht korrosionsbeständig und wird außerdem auch sehr heiß in der Sonne. Ansonsten ist es aber bei guter Pflege langlebig und sieht schick aus.

Andere Pflanzgefäße

Bei der Auswahl eines Pflanzgefäßes gibt es eine riesige Auswahl. Solange es groß genug ist und das Wasser abfließen kann, sind schon mal die wichtigsten Punkte erfüllt, damit sich eine Himbeere darin wohlfühlt.

Es gibt zum Beispiel Töpfe und Übertöpfe aus natürlichen Materialien wie Holz, Bambus, Sisal oder Jute. Unser Bloomify Übertopf ist aus Seegras geflochten.

Eine tolle Sache sind außerdem Pflanzsäcke, die es aus verschiedenen Materialien gibt. Langlebige Modelle haben jedoch meist einen Kunststoffanteil.

 

Umtopfen: Irgendwann muss es sein

Bei einer Kultivierung im Kübel wird die Himbeerpflanze in jungen Jahren öfter umgetopft. Damit gibst du ihr vor allem mehr Platz, um große und kräftige Wurzeln zu entwickeln und gut zu gedeihen. Später liegt der Fokus nicht mehr so sehr auf dem Wachstum, sondern darauf, die Pflanze mit frischer Erde zu versorgen. Das erste Umtopfen steht gleich nach dem Kauf auf dem Programm. Danach erfolgt das zweite Umtopfen in einen größeren Kübel nach etwa 2 - 3 Jahren. Nach weiteren 2 - 3 Jahren wird wieder umgetopft, sodass du nach etwa 6 Jahren auf ein Topfvolumen von mindestens 30, besser 40 Litern kommen solltest. Ab diesem Zeitpunkt können weitere Umtopfaktionen alle 4 - 5 Jahren stattfinden, um die Erde auszutauschen.

Gute Nachbarn für deine Himbeerpflanze

Wenn du Himbeeren pflanzen möchtest, fragst du dich vielleicht, neben wem die leckeren Beeren am besten aufgehoben sind. Dabei musst du diese Punkte beachten:

  • Himbeeren sind Flachwurzler. Andere flachwurzelnde Pflanzen in der Nähe können zur Konkurrenz werden.
  • Himbeeren brauchen Luft und Sonne. Nachbarpflanzen sollten sie nicht beschatten oder ihnen zu dicht auf die Pelle rücken.
  • Himbeeren sind Starkzehrer und brauchen ausreichend Dünger. Mit anderen Starkzehrern in der Nähe konkurrieren die Pflanzen eventuell um Nährstoffe.

Du kannst den Platz rund um deine Himbeeren dazu nutzen, um zum Beispiel Knoblauch oder Frühlingszwiebeln zu pflanzen. Ihnen macht der Schatten unterhalb der Himbeeren nichts aus und sie nehmen nicht viel Platz weg. Ebenfalls geeignet sind Buschbohnen oder niedrige Erbsensorten. Sie sind Schwachzehrer und reichern den Boden sogar noch mit Stickstoff an.

Sehr schön ist auch die Kombination von Himbeeren mit Blumen. Hier kommen Studenten- und Ringelblumen oder auch Vergissmeinnicht in Betracht. Sie locken Bestäuber an, sodass du noch mehr leckere Himbeeren ernten kannst.

Zum Weiterstöbern

Jetzt bist du hoffentlich mit ausreichend Wissen ausgerüstet, um Himbeeren pflanzen zu können. Hier gibt's noch mehr Infos rund um die Himbeere:

 

Hast du Lust auf eine eigene Himbeerpflanze?

Unsere Himbeere Heidi wartet schon! Wie wär's mit guter Pflanzerde, Langzeitdünger oder einer Gartenschere für den Rückschnitt?

Heidis beerige Freunde können wir dir übrigens auch ans Herz legen. Schau doch mal bei Bodo, Enno oder Jutta vorbei!

 

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