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  • Heidelbeeren pflanzen: So wird es gemacht und darauf kommt es an

Heidelbeeren pflanzen leicht gemacht: bald kannst du eigene süße Beeren ernten!

Du möchtest deine eigenen Heidelbeeren pflanzen, um dich im Sommer an den süßen Beeren zu erfreuen? Wunderbar! Wir zeigen dir, worauf du dabei achten musst und wie’s gemacht wird.

Die Beeren an den Blaubeertrieben sind blau und reif.

Heidelbeeren pflanzen: Der perfekte Standort

Egal, ob im Freiland oder im Kübel: Heidelbeeren brauchen einen sonnigen bis halbschattigen Platz, damit sie kräftig wachsen und dir viele leckere, süße Beeren schenken. Ein windgeschütztes Plätzchen, an dem es nicht zu sehr zieht, ist ideal.

Heidelbeeren pflanzen: Der richtige Zeitpunkt

Der beste Zeitpunkt, wenn du Heidelbeeren pflanzen möchtest, ist der Herbst, der frostfreie späte Winter oder das Frühjahr. Vor allem Jungpflanzen, aber auch ältere Heidelbeeren, wachsen dann besonders gut an. Du kannst sie aber auch den ganzen Sommer über pflanzen, solange die Sonne nicht allzu erbarmungslos vom Himmel brennt.

Heidelbeeren pflanzen: Welche Erde ist am besten?

Heidelbeeren brauchen einen leicht sauren Boden, um gesund zu wachsen. Ein sandiger Nadelwaldboden, am besten etwas moorig und reich an Humus, ist optimal. Egal, ob du die Beere ins Freiland oder in einen Kübel pflanzen möchtest, musst du diese Besonderheit unbedingt beachten.

Mische die Garten- oder Pflanzerde dazu großzügig mit Rindenkompost aus Nadelbäumen. Alternativ kannst du auch Rhododendronerde verwenden, das ist eine spezielle Mischung, die ein waldähnliches Milieu im Boden erzeugt. Etwas Sand fördert die Durchlässigkeit des Bodens. Du findest alles in jedem gängigen Bau- oder Gartenmarkt. Achte darauf, dass die Erde keinen Torf enthält. Unsere Moore sind ein wichtiger CO2-Speicher und sollten in Ruhe gelassen bzw. renaturiert anstatt abgebaut werden.

Ein frostfreier Tag im Herbst oder Spätwinter ist perfekt, um die Heidelbeere zu pflanzen.

Vor der Pflanzung

Wenn du möchtest, kannst du die Heidelbeere einen Tag vor dem Pflanztag aus dem Topf nehmen, in dem du sie gekauft hast. Stelle sie über Nacht in einen Eimer mit Wasser. So saugen sich die Wurzeln ordentlich mit Wasser voll und das Anwachsen wird erleichtert. Das ist vor allem bei einer Pflanzung im Sommer eine gute Idee.

Auf jeden Fall solltest du dir den Wurzelballen deiner Heidelbeere vor dem Einpflanzen gut anschauen. Siehst du abgestorbene Wurzeln, kannst du sie abschneiden. Ansonsten lockerst du den Wurzelballen auf und entfernst möglichst viel von der alten Erde, ohne die Wurzeln zu verletzen.

Heidelbeeren pflanzen: Ins Freiland

Möchtest du Heidelbeeren im Garten anpflanzen, ist zunächst einmal ein ausreichend großes Loch nötig. Dieses sollte etwa 30 cm tief sein. Es sollte doppelt so breit sein wie der Wurzelballen. Spare hier auf jeden Fall nicht an Muskelkraft und leg dich richtig ins Zeug für deine neue Lieblingspflanze. Es lohnt sich, hier mit einem Zollstock die Tiefe und Breite des Loches auszumessen, anstatt nur grob zu schätzen. Fülle das Loch mit der gemischten Erde und setze den Strauch ein. Kontrolliere, ob er zu tief oder zu hoch sitzt. Fülle das Loch rund um die Pflanze mit Erde auf. Drücke die Erde gut an und gönne dem Strauch eine große Portion Wasser für einen guten Start an seinem neuen Standort. Anschließend kannst du noch mulchen.

Heidelbeeren pflanzen: In einen Topf oder Kübel

Für die Kultivierung auf Terrasse oder Balkon ist die passende Größe des Topfes wichtig. In zu kleinen Töpfen hat die Pflanze nicht genug Platz, um viele und kräftige Wurzeln zu entwickeln. Ist der Topf wiederum zu groß, hat sie zu viel Platz und steckt ihre ganze Energie ins Wurzelwachstum. Als Folge bleibt das Wachstum in die Höhe oder die Ausbildung von Früchten auf der Strecke.

Bei neu gekauften Pflanzen einer normal großen Sorte wie unserer Bloomify Blaubeere startest du am besten mit einem Gefäß, das mindestens 30 Liter Volumen hat. Auf dieser Seite findest du einen praktischen Online-Rechner, der dir für jedes Topfmaß das entsprechende Volumen in Litern anzeigt. Ein Topf mit knapp 40 cm Durchmesser bei einer Höhe von 30 cm fasst zum Beispiel 30 Liter.

Nach einigen Jahren sollte der Topf auf 40 bis 50 Liter Erde anwachsen, da die Pflanze ja auch größer wird.

Wie alle Beerensträucher ist auch die Blaubeere ein Flachwurzler und benötigt daher Pflanzgefäße, die eher breit als hoch sind.

Der Topf braucht unbedingt mindestens ein Abflussloch, damit Gieß- und Regenwasser sich nicht staut. Idealerweise legst du auch eine Drainageschicht am Topfboden an. Dafür kannst du Kies, Schotter, Tongranulat oder Blähton verwenden. Erst über diese steinige Schicht kommt dann die Pflanzerde. Hier musst du darauf achten, dass du deine Heidelbeere am Ende nicht zu hoch einpflanzt. Passt alles, dann fülle den Topf rund um den Wurzelballen mit der Erde auf und gieße die Pflanze kräftig.

Das Laub bildet bei der Heidelbeere im Herbst eine prächtige rote Farbe aus.

Nach der Pflanzung: Heidelbeeren mulchen

Im Freiland und im Topf kannst du nach dem Pflanzen eine Schicht aus kleingehäckselten Nadelhölzern rund um die Pflanze legen, eine sogenannte Mulchschicht. Rindenmulch ist ebenfalls im Baumarkt oder Fachhandel zu bekommen, schützt im Sommer vor Austrocknung und senkt den pH-Wert des Bodens ab, was der Blaubeere gut gefällt. Vielleicht hast du auch die Gelegenheit, Tannennadeln aufzusammeln und damit zu mulchen.

Vaccinium corymbosum
Blaubeere
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