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Frostschäden an der Zuckerhutfichte erfolgreich vorbeugen & vermeiden

Mit diesen Tipps Frostschäden an der Zuckerhutfichte vorbeugen

Die Zuckerhutfichte ist sehr winterhart bis -30 Grad und kommt mit Frost dementsprechend sehr gut zurecht. Trotzdem kann es an kalten Tagen zu Frostschäden an der Zuckerhutfichte kommen. Mit wenigen Handgriffen kannst du dem vorbeugen und wir zeigen dir, wie.

An einem Zweig einer Zuckerhutfichte sind einige Nadeln braun.
Frostschäden äußern sich meist durch braune, trockene Nadeln.

Frostschäden an der Zuckerhutfichte sind selten, aber möglich

Die Zuckerhutfichte ist eine Zuchtform der viel größeren Weißfichte. Diese Fichtenart stammt aus dem Norden Amerikas und fühlt sich bei niedrigen Temperaturen pudelwohl. In seltenen Fällen kann es trotzdem dazu kommen, dass sehr strenger oder plötzlich auftretender Frost Frostschäden an deiner Zuckerhutfichte verursacht. Dies betrifft vor allem Bäumchen, die im Kübel wachsen oder im Freiland an einer sehr exponierten und windigen Stelle.

Frostschäden an der Zuckerhutfichte: Erhöhte Gefahr im Kübel

Wächst die Zuckerhutfichte im Kübel, kann der Frost von allen Seiten in die Erde und dementsprechend die Wurzeln eindringen. Das kann bei sehr niedrigen Temperaturen selbst für die robuste Zuckerhutfichte zu viel sein, sodass ihre Wurzeln Schaden nehmen. Im schlimmsten Fall geht das Bäumchen ein.

Frostschäden an der Zuckerhutfichte vermeiden durch Winterschutz

Dem kannst du ganz einfach vorbeugen: Wickele Jutestoff oder Schutzvlies rund um den Topf und fülle die Hohlräume mit Laub, Reisig, Luftpolsterfolie oder einem anderen Isoliermaterial. Hier findest du eine super einfache Anleitung, wie du deine Zuckerhutfichte im Topf gut durch den Winter bringst.

Frostschäden an der Zuckerhutfichte im Freiland

An einem sehr exponierten Standort kann es bei sehr frostigen Temperaturen zu eisigen Winden kommen. Das Bäumchen ist winterhart, doch auf Dauer kann auch zu starker Frost dazu führen, dass die Zuckerhutfichte Schaden nimmt und braune Nadeln bekommt. Das ist aber äußerst selten und die Pflanze kann sich erholen, wenn die Temperaturen im Frühjahr wieder steigen.

Vorbeugen kannst du, indem du von vornherein einen etwas geschützteren Standort wählst. Alternativ kannst du auch, wenn sich ein strenger Wintersturm oder Frost ankündigt, kurzzeitig ein Schutzvlies über das Bäumchen legen. Ist es nur nachts sehr kalt, kannst du das Vlies auch tagsüber runternehmen und abends wieder über die Krone legen.

Die Erde um den Wurzelbereich kannst du, egal, ob deine Zuckerhutfichte im Freiland oder im Topf wächst, mit Tannenzweigen oder Reisig abdecken.

Frostschäden an der Zuckerhutfichte durch zu wenig Wasser

Ist es draußen über längere Zeit sehr kalt, tagsüber aber scheint die Sonne, kann es ebenfalls zu Schäden an der Pflanze kommen. Dabei handelt es sich im Grunde genommen eigentlich eher um Sonnenbrand und/oder Pflegefehler als um Frostschäden an der Zuckerhutfichte.

Ist es zu trocken, kann das Bäumchen seine Nadeln nicht mehr ausreichend mit Wasser versorgen. Ist es gleichzeitig sehr sonnig, so ist ein Sonnenbrand vorprogrammiert und die Nadeln werden braun. Im schlimmsten Fall werden ganze Zweige oder Äste beschädigt und sterben ab.

So kannst du vorbeugen: Ausreichend gießen! Bei frostigen Temperaturen ist es zugegebenermaßen nicht ganz einfach, den richtigen Zeitpunkt zu finden. Das Wasser im Boden kann gefrieren und zu Rissen führen. Gieße also am besten morgens, wenn sich der Boden gerade erwärmt. Zusätzlich kannst du das Bäumchen an sehr sonnigen oder zu frostigen Tagen mit einem Vlies leicht beschatten, um Sonnenbrand vorzubeugen.

Eine Frau gießt mit einer grünen Metallgießkanne eine Zuckerhutfichte im Topf.
Auch im Winter muss die Zuckerhutfichte gegossen werden.

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